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US-Wahlkampf:Getrennt durch das gleiche Schicksal

Donald Trump

Über den Donald Trump, sagt einer der Väter: "Ich glaube wirklich, dass die Sicherheit unserer Kinder davon abhängt, ob dieser Mann wiedergewählt wird."

(Foto: AP)

Beim Schul-Amoklauf von Parkland 2018 verlieren zwei Väter ihre Töchter. Doch ihre Schlüsse aus dem Ereignis könnten nicht unterschiedlicher sein: Einer zieht für Joe Biden, der andere für Donald Trump in den Wahlkampf.

Von Alan Cassidy, Washington

Fred Guttenberg und Andrew Pollack sind beide 54 Jahre alt. Beide sind in New York aufgewachsen, ehe sie nach Südflorida zogen und dort ihr Geld als Immobilienmakler verdienten. Beide Männer sind jüdischen Glaubens, beide interessierten sich lange Zeit nicht besonders für Politik. Und jeder hatten eine Tochter, die in der Kleinstadt Parkland an die Marjory Stoneman Douglas High School gingen. Dort betrat am 14. Februar 2018 ein ehemaliger Schüler das Gebäude, bewaffnet mit einem halbautomatischen AR-15-Gewehr und mehreren Magazinen. Er eröffnete das Feuer auf Lehrer und Schüler und tötete 17 von ihnen.

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