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US-Vorwahl 2020:Alle Termine und Ergebnisse im Überblick

USA Vorwahlen

Die Vorwahlen ziehen sich über knapp fünf Monate hin.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der Super Tuesday wird ausgezählt. Noch bis zum 6. Juni läuft die US-Vorwahl der Demokraten. Alle Ergebnisse und Termine.

Während es zur US-Präsidentschaftswahl noch lange hin ist, sind die Vorwahlen gerade erst losgegangen. In Caucuses und Primaries wählen die Demokraten den Herausforderer für den amtierenden Präsidenten Donald Trump. Wie das Ganze abläuft, können Sie in unserem Überblicksartikel nachlesen. Im Folgenden finden Sie die Termine und Ergebnisse der Vorwahlen der Demokraten, die wir von 3. Februar bis zum 6. Juni laufend aktualisieren.

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Wann und wo wird gewählt?

In Klammern finden Sie die Anzahl der Delegierten, die die einzelnen Staaten zum demokratischen Parteitag schicken.

  • 3. Februar: Iowa (41) | Ergebnis: Pete Buttigieg (14), Bernie Sanders (12), Elizabeth Warren (8), Joe Biden (6), Amy Klobuchar (1)
  • 11. Februar: New Hampshire (24) | Ergebnis: Bernie Sanders (9), Pete Buttigieg (9), Amy Klobuchar (6)
  • 22. Februar: Nevada (36) | Ergebnis: Bernie Sanders (24), Joe Biden (9), Pete Buttigieg (3)
  • 29. Februar: South Carolina (54) | Ergebnis: Joe Biden (39), Bernie Sanders (15)
  • 3. März (Super Tuesday): Alabama (52), Arkansas (31), Amerikanisch-Samoa (6), Colorado (67), Kalifornien (415), Maine (24), Massachusetts (91), Minnesota (75), North Carolina (110), Oklahoma (37), Tennessee (64), Texas (228), Utah (29), Virginia (99), Vermont (16), Demokraten im Ausland (13) || Gesamtergebnis: Joe Biden (630), Bernie Sanders (540), Elizabeth Warren (64), Michael Bloomberg (61), Tulsi Gabbard (2)
  • 10. März: Idaho (20), Michigan (125), Mississippi (36), Missouri (68), North Dakota (14), Washington (89) || Gesamtergebnis: Joe Biden (184), Bernie Sanders (112)
  • 14. März: Nördliche Marianen (6) | Ergebnis: Bernie Sanders (4), Joe Biden (2)
  • 17. März: Arizona (67), Florida (219), Illinois (155) | Gesamtergebnis: Joe Biden (281), Bernie Sanders (140)
  • 29. März: Puerto Rico (51)
  • 4. April: Alaska (15), Hawaii (24), Wyoming (14)
  • 7. April: Wisconsin (79)
  • 28. April: Connecticut (60), Delaware (21), New York (274), Pennsylvania (186), Rhode Island (22)
  • 2. Mai: Guam (7), Kansas (39)
  • 5. Mai: Indiana (82)
  • 12. Mai: Nebraska (29), West Virginia (25)
  • 19. Mai: Georgia (verschoben vom 24. März, 105), Oregon (61)
  • 2. Juni: Disctrict of Columbia/Washington D.C. (20), Maryland (verschoben vom 28. April,, 96), Montana (17), New Jersey (112), New Mexico (30), Ohio (verschoben vom 17. März, 136), South Dakota (16)
  • 6. Juni: Virgin Islands (7)
  • 20. Juni: Louisiana (verschoben vom 4. April, 54)
  • 23. Juni: Kentucky (verschoben vom 19. Mai, 54)

Hinweis: Die Daten und Anzahl der Delegierten können sich ändern. Zudem sorgt das Coronavirus immer wieder für Verschiebungen im Ablauf. Wir aktualisieren diese Seite, sobald wir es bemerken. Falls Sie schneller sind, geben Sie uns gerne Bescheid.

Die Prognose für die nächsten Vorwahlen

Seit dem Super Tuesday ist Joe Biden der große Favorit auf die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. Dennoch steigt sein Konkurrent Bernie Sanders im Gegensatz zu anderen nicht aus. Das sagen die Prognosen für die größeren kommenden Staaten:

Hinweis der Redaktion: Einige Staaten der Vorwahlen werden relativ oft von verschiedenen Instituten befragt, andere sehr selten. Wir nutzen für diese Grafik die Daten der amerikanischen Statistikseite FiveThirtyEight.com. Diese Seite bewertet die Umfrageinstitute nach ihrer Seriosität. Für unsere Darstellungen nutzen wir nur Institute mit der Note B (entspricht etwa einer Note 2) oder besser. Daher können in Einzelfällen Staaten nicht enthalten sein.

Welcher Kandidat hat wie viele Stimmen?

Um als Präsidentschaftskandidat nominiert zu werden, müssen die Kandidaten 1990 Delegiertenstimmen für sich gewinnen. Das ist der Zwischenstand:

Die Umfragewerte der Kandidaten gegen Trump

Schon vor dem Beginn der Vorwahlen zeichneten sich bei den Demokraten mehrere Favoriten ab. Neben dem ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden waren dies Senator Bernie Sanders aus Vermont und Senatorin Elizabeth Warren aus Massachusetts, die beide eine ähnliche Agenda verfolgen. Auch Pete Buttigieg, Bürgermeister von South Bend in Indiana, hielt sich im Kreis der Favoriten. So stehen ihre Chancen im direkten Vergleich mit Donald Trump:

Alles zu den US-Vorwahlen finden Sie hier:

© SZ.de/mkoh
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