Venezuelas Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado war nach einer filmreifen Flucht gerade in Oslo eingetroffen, als das Drama vor der Küste ihrer Heimat in die nächste Runde ging. Diesmal nahmen die amerikanischen Streitkräfte nicht mutmaßliche Drogenschmuggler ins Visier – inzwischen haben sie mehr als 20 Schnellboote versenkt und dabei mindestens 87 Menschen getötet. Jetzt hatten die USA ein anderes Ziel: Öl.
USADiesmal Öl statt Drogen
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Vor der Küste Venezuelas beschlagnahmen die USA einen Tanker, der nach ihren Angaben „in ein illegales Öltransportnetzwerk“ verstrickt sein soll. Die Aktion ist eine weitere Eskalation im Konflikt mit dem Regime in Caracas.
Von Peter Burghardt, Washington
