SZ am Morgen Nachrichten des Tages – die Übersicht für Eilige

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Die USA und Iran stimmen einer zweiwöchigen Waffenruhe zu.
Die USA und Iran stimmen einer zweiwöchigen Waffenruhe zu. Francisco Seco/AP/dpa

SZ am Morgen.

Von Karoline Meta Beisel

Iran und die USA haben sich in der Nacht auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt; Iran hat die Wiederöffnung der Straße von Hormus angekündigt. Stunden zuvor noch hatte US-Präsident Donald Trump damit gedroht, „eine ganze Zivilisation auslöschen“ zu wollen, wenn Iran sich nicht zu einem Deal zu seinen Konditionen einlassen würde. Und nun gibt es tatsächlich einen Deal. In Teheran jubelten die Menschen, der Ölpreis brach ein. Israel zufolge solle die Waffenruhe allerdings nicht für Libanon gelten. Die Ereignisse der Nacht und alle aktuellen Entwicklungen können Sie in unserem Liveblog verfolgen.

Trump begründete seine Kehrtwende damit, dass er bereits alle militärischen Ziele erreicht habe und man sehr weit vorangekommen sei in den Verhandlungen zu einem dauerhaften Frieden. Tatsächlich wirkte es zuletzt aber eher so, als suche der US-Präsident händeringend nach einem Ausweg aus der dramatischen Lage, in die er sich selbst hineinmanövriert hatte. US-Korrespondent Boris Herrmann beschreibt einen wirklich denkwürdigen Dienstag.

Wie die Lage wohl sein wird, wenn die vier Artemis-2-Astronauten in der Nacht von Freitag auf Samstag wieder auf der Erde landen? Sie bringen spektakuläre Fotos vom Mond und der Erde mit, die meine Kolleginnen Isabel Bernstein und Christine Kokot hier zusammengestellt haben.

Wissens-Ressortleiterin Marlene Weiß und Raumfahrt-Experte Dieter Sürig beschreiben, ob und was diese Reise um den Erdtrabanten der Wissenschaft bringt – und Martin Zips versucht zu ergründen, warum im Raumschiff ein Glas Nuss-Nougatcreme eines berühmten Herstellers herumfliegt. Kurzfassung: Hätte nicht die Nasa, sondern die Europäische Raumfahrtagentur das letzte Wort, wäre das vermutlich nicht passiert.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.

Was heute wichtig ist

USA und Iran vereinbaren zweiwöchige Waffenruhe. Um 18:32 Uhr, eine Stunde und 28 Minuten vor dem Ende des Ultimatums, schreibt US-Präsident Donald Trump auf seinen üblichen Kanälen, er sei damit einverstanden, „die Bombardierung und den Angriff auf Iran für einen Zeitraum von zwei Wochen“ auszusetzen. Es gehe um einen „beidseitigen Waffenstillstand“, so Trump. Zum Artikel

  • Liveblog zum Krieg in Iran: Iran kündigt Öffnung der Straße von Hormus an
  • Liveblog zur US-Politik: Mehrere Demokraten fordern Amtsenthebung Trumps
  • Iran-Krieg: Hat hier jemand Steinzeit gesagt?

Ministerium: Ausreise von Männern bleibt ohne Genehmigung möglich. Die Ausreise von jüngeren Männern wird auch künftig trotz des neuen Wehrdienstgesetzes ohne Genehmigung möglich sein. Es werde noch diese Woche eine generelle Ausnahme von der im Gesetz verankerten Genehmigungspflicht für ⁠solche Reisen geben, kündigte eine Sprecherin des Ministeriums am Dienstag an. Zum Artikel

Champions League: Die Bayern erobern das Bernabéu. Der FC Bayern hat am Dienstagabend im Estadio Santiago Bernabéu die Chance ausgelassen, Real Madrid an den Rand einer existenziellen Krise zu führen. Der unangefochtene Tabellenführer der Fußball-Bundesliga siegte im Hinspiel des Champions-League-Viertelfinals mit 2:1 (1:0). Zur Wahrheit gehörte aber auch, dass der Sieg hätte höher ausfallen müssen. Zum Artikel

Bericht: Nordkorea feuert erneut ballistische Raketen ab. Nordkorea hat mehrere Kurzstreckenraketen abgefeuert – es ist bereits der zweite Waffentest innerhalb von zwei Tagen. Ein Abschuss soll dabei gescheitert sein, meldet das südkoreanische Militär. Zum Artikel

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Dossier Digitalwende: „KI-Agenten sind ein Albtraum für Sicherheit und Datenschutz.“ Meredith Whittaker ist eine der schärfsten Kritikerinnen der Tech-Branche. Im Gespräch erklärt die Präsidentin der Signal-Stiftung, wie der Messenger mit KI-Agenten umgeht. Regulierung dauere zu lange, die Branche müsse jetzt handeln. Auch wichtig: Deutschlands Cyberbehörde BSI aktualisiert den Cloud-Sicherheitsstandard. Zum Briefing

Dossier Geoökonomie: Niue – Wie Deutschland um den Indo-Pazifik wirbt. Deutschland nimmt diplomatische Beziehungen zum Inselstaat Niue im Südpazifik auf. Das hat mehr Tragweite, als es zunächst scheint. China und die USA ringen her schon um Einfluss, jetzt steigt Berlin mit Versprechen wie mehr Klimaschutz und einem offenen Ohr für die Anliegen der Region ein. Zum Briefing

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