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USA:Auf wen Trump wirklich hört

Wenn Donald Trump mit wichtigen Personen wie dem russischen Präsidenten Putin telefoniert, lässt er nicht jeden zuhören. Wer also gehört zu den engsten unter den Vertrauten des US-Präsidenten?

Auf wen hört Donald Trump in diesen Tagen, in denen er die große Teile der Welt gegen sich aufbringt? Wen lässt der US-Präsident nahe an sich heran, wenn er mit anderen Staats- und Regierungschefs telefoniert? Nur wenige Auserwählte dürfen in diesen politisch heiklen Situationen dabei sein und zuhören.

Das Foto von Trumps Telefonat mit Putin von diesem Samstag zeigt, wer sein Vertrauen hat und auf wessen Rat er offenbar Wert legt. Fast eine Stunde sprach Trump mit seinem russischen Gegenüber - für ihn sei es ein "bedeutender Start" für eine Verbesserung der Beziehungen zwischen den USA und Russland gewesen, wie das Weiße Haus danach verkündete. Trotzdem etwa war Rex Tillerson, Trumps designierter Außenminister, nicht anwesend.

Auch sonst hörte vom eigentlichen Kabinett des US-Präsidenten niemand zu - bis auf den Vizepräsidenten Mike Pence. Das ist nicht ungewöhnlich. Interessant ist aber doch, wen Trump ausdrücklich dabei haben möchte. Und da sagt das Foto der Szenerie aus dem Oval Office mehr als jeder Tweet. Zu erkennen sind neben Trump und Pence Stabschef Reince Priebus, Chefstratege Steven Bannon, Pressesprecher Sean Spicer sowie Sicherheitsberater Michael T. Flynn. Wer also sind diese engsten unter den Vertrauten von US-Präsident Donald Trump? Die Markierungen auf dem Foto verraten die Einzelheiten.

© SZ.de/mcs/fued

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