USAWas ist eigentlich aus „America First“ geworden?

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Donald Trump, hier Ende Juni auf dem Nato-Gipfel in Den Haag, ist viel mit internationalen Angelegenheiten beschäftigt.
Donald Trump, hier Ende Juni auf dem Nato-Gipfel in Den Haag, ist viel mit internationalen Angelegenheiten beschäftigt. (Foto: Alex Brandon/AP)

Nach einer Reihe Wahlniederlagen wächst bei den Republikanern die Kritik an US-Präsident Trump. Der hat sich in den Augen seiner Anhänger zu stark um die Außenpolitik gekümmert.

Von Boris Herrmann, New York

Manchmal geschehen sogar in Amerika noch kleine Wunder. Und damit ist gar unbedingt nicht gemeint, dass die Demokraten offenbar doch noch Wahlen gewinnen können. Sondern, dass Donald Trump das sogar zugibt und eine Niederlage seiner Partei einräumt. Bis zu einem gewissen Grad jedenfalls. Anlässlich der erstaunlich deutlichen demokratischen Wahlsiege am Dienstag in New York City, Virginia und New Jersey sagte Trump dieser Tage im Weißen Haus, „dass es nicht gut lief für die Republikaner“. Und der US-Präsident, der sonst immer so tut, als wüsste er schon alles, merkte außerdem relativ kleinlaut an, es sei ein „interessanter Wahlabend“ gewesen, aus dem „wir viel gelernt haben“.

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