Einen besseren Tag als den Montag hätte Donald Trump sich nicht wünschen können, um mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu ungestört über Iran zu reden. Ein ansehnlicher Teil seiner Maga-Gefolgschaft hatte ja mit Unmut reagiert, als er am 21. Juni drei iranische Atomanlagen bombardieren ließ. Nun aber waren Trumps Jünger mit einem anderen Reizthema viel zu beschäftigt, um sich um den Nahen Osten zu kümmern: Am Montag hatte das Justizministerium mitgeteilt, die Untersuchungen um den Suizid von Jeffrey Epstein einzustellen, um den die Maga-Welt jahrelang Verschwörungserzählungen gewoben hatte.
USANetanjahu will Friedensnobelpreis für Trump
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Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (re.) überreicht US-Präsident Donald Trump die Kopie eines Briefes, den er nach eigener Aussage auch dem Nobelpreiskomitee geschickt hat.
Alex Brandon/AP/dpaDer israelische Premier ist zu Gast im Weißen Haus, es geht um die Zukunft des Nahen Ostens. Trumps Anhänger interessieren sich allerdings mehr für ein neues Epstein-Video, welches das US-Justizministerium am selben Tag veröffentlicht.
Von Fabian Fellmann, Washington
