Nach der Verhaftung von Venezuelas Staatschefs Nicolás Maduro hat US-Präsident Donald Trump dessen Verbündeten Kuba gewarnt. „Ich empfehle dringend, dass sie einen Deal machen, BEVOR ES ZU SPÄT IST“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social mit Verweis auf die Regierung des sozialistischen Karibikstaates. Es war unklar, welche Art von „Deal“ er meinte. Da nun US-Militär Venezuela beschütze, brauche das Land keine Sicherheitsdienstleistungen mehr aus Havanna. „ES WIRD KEIN ÖL UND KEIN GELD MEHR NACH KUBA FLIESSEN – NULL!“
Kuba erhält von Venezuela Öl im Austausch für entsandte kubanische Ärzte. Zudem sind Experten zufolge kubanische Geheimdienstleute in Venezuela tätig. Soldaten und Geheimdienstler aus Kuba waren auch für die Sicherheit Maduros verantwortlich.
Bei dem US-Einsatz zu seiner Festnahme am 3. Januar in der venezolanischen Hauptstadt Caracas wurden nach Angaben der Regierung in Havanna 32 kubanische Sicherheitskräfte getötet.
Anscheinend als Reaktion auf Trump äußerte sich Kubas Außenminister Bruno Rodríguez auf X, Kuba erhalte keine Vergütung für Sicherheitsdienstleistungen für ein anderes Land. Die USA verhielten sich wie eine kriminelle, unkontrollierte Hegemonialmacht, schrieb er.

