Iran-VerhandlungenEin Krisendeal im Schwebezustand

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„Das sind internationale Gewässer“, sagt US-Präsident Trump über die Straße von Hormus, die Iran gern zusammen mit Oman verwalten würde.
„Das sind internationale Gewässer“, sagt US-Präsident Trump über die Straße von Hormus, die Iran gern zusammen mit Oman verwalten würde. KENT NISHIMURA/AFP

Aus Washington heißt es, eine Einigung mit Iran sei ausverhandelt, nun komme es nur noch auf Trump an. Das Regime in Teheran feilt derweil an der Botschaft, dass es den Krieg nicht verloren habe.

Von Raphael Geiger, Istanbul

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Wenn der Präsident der Vereinigten Staaten den Ausdruck „blowing them up“ – „sie in die Luft jagen“ – benutzt, dann spricht er in der Regel über Iran. Immer wieder hat Donald Trump dem Land mit weiteren Luftangriffen gedroht, auch während der inzwischen seit fast zwei Monaten geltenden Waffenruhe. Am Mittwochabend allerdings richtete Trump seine Blow-up-Drohung gegen Oman, ein Land, das in dem Konflikt zwischen USA und Iran eigentlich vermittelt hat.

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:Der Mythos vom Verhandlungskünstler

Der US-Präsident gibt sich gern als begnadeter Stratege, agiert aber widersprüchlich und unvorbereitet – beim Iran-Krieg ebenso wie gegenüber Russland und China. Schon als Geschäftsmann gelang Trump nicht jeder Deal.

SZ PlusVon Peter Burghardt

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