Krieg gegen IranWarum Japan und Südkorea den USA nicht helfen

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Ein Rohöltanker aus dem Nahen Osten in der Bucht von Tokio. Das Schiff passierte die Straße von Hormus, noch bevor Iran sie gesperrt hat.
Ein Rohöltanker aus dem Nahen Osten in der Bucht von Tokio. Das Schiff passierte die Straße von Hormus, noch bevor Iran sie gesperrt hat. Kyodo/DPA

Die beiden Länder müssten im Konflikt um die Straße von Hormus militärische Unterstützung schicken, findet US-Präsident Trump. Stattdessen traut sich Japan, ganz direkt mit Iran zu verhandeln.

Von David Pfeifer, Tokio

Man kann von außen nicht sicher sagen, ob US-Präsident Donald Trump die Komplexität politischer Handlungen nicht erfassen kann oder will. Auf jeden Fall schimpfte er am Montag nicht nur auf die Nato, sondern auch auf Japan, Südkorea und Australien, weil diese keine militärische Unterstützung leisten würden, um die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Nur: Warum sollten sie?

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