bedeckt München

USA:Trumps Problem mit den Frauen

Cynthia Sabatini und Melinda Wolff

(Foto: Sarah Blesener)

Zu den wichtigsten Wählergruppen in den USA gehören Frauen aus den Vorstädten, ihre Stimmen könnten am Ende entscheidend sein. Die Frage ist nur, für wen. Über zerkratzte Autos, zertrampelte Plakate und den Kleinkrieg hinterm Gartenzaun.

Von Alan Cassidy

Es brauchte 67 Jahre, die Präsidentschaft von Donald Trump und ein zufälliges Treffen am Strand, bis Melinda Wolff zur politischen Aktivistin wurde. Das letzte Wochenende des Sommers verbrachte sie an der Atlantikküste, in einem Badeort in New Jersey. Wolff schwimmt seit ihrer Kindheit, sie ist noch heute eine der besten Schwimmerinnen des Landes, Brust, Rücken, Freistil. Als sie im Atlantik schwamm, lobte ein Mann ihre Technik; sie begannen ein Gespräch. Und dann ging es um Politik. Der Mann lebt in Brooklyn, einer der progressivsten Ecken der USA, er sagte, er werde Trump wählen, weil er sich Sorgen mache wegen der Gewalt in den Städten. "Wenn ein eigentlich vernünftiger Mann aus Brooklyn für Trump ist, haben wir ein Problem", dachte Wolff.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
ulla michael
SZ-Magazin
»Wir teilen schwierige Erfahrungen, das schweißt uns zusammen«
Medizin
Die Vulva, ein blinder Fleck
Wanzen 16:9
Bettwanzen
Das große Fressen
Thoughtful stressed woman with a mess in her head
Familie und Partnerschaft
Das Monster in mir
Reden wir über Liebe
"Der Weg zurück ins Bett steht immer offen"
Zur SZ-Startseite