Um drei Uhr morgens hatte das Warten ein Ende: US‑Außenminister Marco Rubio landete zum G-7‑Außenministertreffen in Frankreich. Die Vertreter der übrigen sechs Staaten und ihre Gäste waren da längst angekommen – und hatten einen Tag Zeit, sich auf die jüngsten Forderungen aus Washington einzustellen. In einem mittelalterlichen Kloster nahe Paris berieten sie darüber, welchen Platz Europa und die sogenannten Mittelmächte in der neuen Weltordnung noch einnehmen können. „Ich bin nicht da, um sie glücklich zu machen“, sagte Rubio noch vor seinem Abflug in Washington. Partnerschaft auf Augenhöhe klingt anders.
G-7-Treffen in FrankreichEuropa ringt um seine Rolle
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Während die USA den Krieg gegen Iran eskalieren, sucht die EU ihre Haltung zu dem Konflikt. Berlin sucht das Gespräch – und erkennt, wie schmal der Grat ist zwischen Partnerschaft mit den USA und Abhängigkeit. Das zeigt sich auch beim Treffen der G-7-Außenminister.
Von Sina-Maria Schweikle, Vaux-de-Cernay
