Ausstellung zu George WashingtonRichterin: Trump-Regierung muss Hinweise auf Sklaverei zulassen

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Im August 2025 informierte diese Tafel auf dem Gelände des Präsidentenhauses noch über „das schmutzige Geschäft der Sklaverei“. Dann wurde sie entfernt.
Im August 2025 informierte diese Tafel auf dem Gelände des Präsidentenhauses noch über „das schmutzige Geschäft der Sklaverei“. Dann wurde sie entfernt. Matt Rourke/AP

Die Trump-Regierung darf historische Wahrheiten nicht verschleiern oder verfälschen, stellt eine Bundesrichterin fest – und zitiert aus „1984“. Die Manipulation einer Ausstellung in Philadelphia muss rückgängig gemacht werden. Vorerst zumindest.

Von Charlotte Walser, Washington

Am Ende seines Lebens hat George Washington, der erste Präsident der USA, seine 123 Sklaven freigelassen. Er verfügte die Freilassung testamentarisch. Vor seinem Tod im Jahr 1799 aber war er Sklavenhalter gewesen. So steht es in den Geschichtsbüchern, dafür gibt es Belege.

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SZ PlusVon Reymer Klüver

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