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USA:Sehnsucht nach George W. Bush

Bilder von Veteranen des Krieges, den er befahl: Mit seinen Gemälden erregte der nun 71-jährige George W. Bush Aufsehen.

(Foto: Laura Buckman/AFP)

Er galt als rechter Provinz-Cowboy und bereitete auch Trump den Boden. Nun blickt man fast nostalgisch auf den Mann, den selbst harte Gegner für anständig halten und der klarmacht, was er von seinem Nach-Nachfolger hält.

Ein bisschen politische Küchenpsychologie: Wenn Malerei eine Art Therapie ist, dann trägt George W. Bush wohl eine ziemlich große Last mit sich herum. Und wenn Malerei zugleich so etwas wie ein Fenster ist, das den Blick in die Seele des Künstlers freigibt, kann man erahnen, was Bush bedrückt. Jedenfalls hat der frühere amerikanische Präsident in den vergangenen Monaten zum einen sehr viel gemalt - Öl auf Leinwand -, und zum anderen ausschließlich ein Sujet: Porträts von ehemaligen Soldaten, die in Afghanistan oder im Irak schwer verwundet wurden. In jenen Kriegen also, in die sie Bush einst als Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte geschickt hat.

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