Trump-WeggefährteNew Yorks Ex-Bürgermeister Giuliani in kritischem Zustand

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Donald Trumps Ex-Anwalt Rudy Giuliani ist in kritischem Zustand im Krankenhaus. (Archivbild)
Donald Trumps Ex-Anwalt Rudy Giuliani ist in kritischem Zustand im Krankenhaus. (Archivbild)
Jose Luis Magana/AP/dpa

Ein Sprecher bestätigte, dass sich Giuliani in einem Krankenhaus in Florida befindet, sein Zustand sei „kritisch, aber stabil“. US-Präsident Donald Trump nutzt die Chance, um gegen die Demokraten zu wettern.

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Der 81 Jahre alte frühere Bürgermeister von New York, Rudy Giuliani, befindet sich in kritischem Zustand in einem Krankenhaus. Das schrieb US-Präsident Donald Trump in sozialen Medien über seinen treuen Weggefährten. Mehrere US-Medien zitierten übereinstimmend einen Sprecher Giulianis mit der Information, dass er in „kritischem, aber stabilem Zustand“ in einer Klinik im Bundesstaat Florida in Behandlung sei. Sprecher Ted Goodman machte der New York Times zufolge keine Angaben zum Grund oder der bisherigen Dauer des Krankenhausaufenthalts.

Giuliani sei ein „Kämpfer“, der in seinem Leben jeder Herausforderung mit „standhafter Stärke“ begegnet sei, schrieb Sprecher Goodman auf der Plattform X. So sei es auch jetzt. Er bat darum, für Giuliani zu beten. Auch Präsident Trump nannte Giuliani einen „true warrior“ und den „besten Bürgermeister, den New York je hatte – mit Abstand“.

Vom beliebten Bürgermeister zum skurrilen Trump-Anwalt

Giuliani war einst sehr geachtet: Er war von 1994 bis Ende 2001 Bürgermeister von New York, also auch während der Anschläge vom 11. September 2001. Seine Anhänger bezeichneten ihn als „Bürgermeister Amerikas“. Später unterstützte Giuliani Trump –auch bereits im Wahlkampf 2016. Nach dessen Wahlniederlage 2020 hielt Giuliani weiter fest zu dem Republikaner. Er gehörte als persönlicher Anwalt Trumps zu den treibenden Kräften, die nach der Wahl unbewiesene Behauptungen über angeblichen Wahlbetrug verbreiteten.

In den vergangenen Jahren hatte Giuliani mit etlichen juristischen Problemen zu tun, hinzu kamen skurrile Auftritte. Als er nach den Falschbehauptungen über den angeblichen Wahlbetrug Ende 2023 in einem Fall dazu verurteilt wurde, hohen Schadenersatz leisten zu müssen, meldete er Insolvenz an. Der US-Bundesstaat New York entzog ihm 2024 seine Anwaltslizenz.

Trump hatte erst im September angekündigt, ihm die höchste zivile Auszeichnung der US-Regierung verleihen zu wollen, die Presidential Medal of Freedom. Auch jetzt verteidigte der Präsident seinen Verbündeten. Auf seiner Plattform schrieb er mit Blick auf die Vorwürfe über den angeblichen Wahlbetrug in Großbuchstaben, Giuliani habe „bei allem recht gehabt“. Er sei von den „radikalen, linken, irren Demokraten“ schlecht behandelt worden. Und jetzt das. „So traurig“, schrieb der 79-jährige US-Präsident weiter.

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