Rechtsextremismus Amerika diskutiert über rechte Gewalt

Bei einer Kundgebung von Rechtsextremisten und Neonazis im US-Bundesstaat Virginia kam es 2017 in Charlottesville zu gewalttätigen Ausschreitungen.

(Foto: dpa)
  • Die USA hatten schon vor der Trump-Ära ein Problem mit rechtsextremer Gewalt.
  • 1995 ermordete der Terrorist Timothy McVeigh bei einem Anschlag auf ein Regierungsgebäude in Oklahoma 168 Menschen.
  • Der Unterschied zur Zeit vor Trump ist: Heute sind die Parolen von Amerikas Rassisten auch im Weißen Haus zu hören.
  • Trump beschimpft immer wieder mal schwarze Sportler, Künstler und Politiker als minderintelligent.
Von Alan Cassidy, Washington

Was hat der Anschlag von Christchurch mit US-Präsident Donald Trump zu tun? Viel, sagen seine Gegner. Für den Attentäter ist Trump ein "Symbol für wiedererstarkte weiße Identität". So steht es in seinem Manifest. "Trump hat Hass, Rassismus und Antisemitismus nicht erfunden", sagte die demokratische Präsidentschaftskandidatin Kirsten Gillibrand, "aber er hat Öl in ein Feuer gegossen, das jetzt heftiger brennt, als ich es je erlebt habe."

Der Präsident selber will davon nichts wissen. Gar nichts habe dieser Anschlag mit ihm zu ...

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