US-Präsident greift den Papst anEs gibt noch höhere Mächte als Donald Trump

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Papst Leo XIV. bei seinem Besuch in der algerischen Hauptstadt Algier. Das Oberhaupt der katholischen Kirche hat am Montag seine zehntägige Afrika-Reise begonnen.
Papst Leo XIV. bei seinem Besuch in der algerischen Hauptstadt Algier. Das Oberhaupt der katholischen Kirche hat am Montag seine zehntägige Afrika-Reise begonnen. Guglielmo Mangiapane/REUTERS

Auf nie gehörte Weise beleidigt und attackiert Donald Trump Papst Leo XIV. wegen dessen Forderungen nach Frieden. Das katholische Kirchenoberhaupt reagiert so gelassen wie entschlossen.

Von Andrea Bachstein

Papst Leo XIV. lässt sich nicht leicht beeindrucken, auch nicht vom mächtigsten Mann der Welt. „Ich spreche vom Evangelium“, sagte das Kirchenoberhaupt am Montag, deshalb werde er „weiterhin lautstark gegen den Krieg sprechen“. Das hatte er in den vergangenen Wochen oft und deutlich getan und damit ganz offenkundig den Unmut, ja Zorn Donald Trumps geweckt. In beispielloser Weise hatte der US-Präsident den Papst beleidigt und attackiert. Dieser sei „SCHWACH im Umgang mit Kriminalität und eine Katastrophe in der Außenpolitik“, schrieb Trump in der Nacht zum Montag auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social.

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