Dieser Liveblog ist archiviert und wird nicht mehr aktualisiert. Die aktuelle Berichterstattung finden Sie auf unserer Themenseite zu den USA.
Wichtige Updates
USA erlauben zeitweise Kauf von russischem Öl
Terrorismus-Verdacht nach Explosion an US-Botschaft in Oslo
Trump und Putin sprechen über Kriege in Iran und in der Ukraine
Terror-Anklagen nach Sprengsätzen vor Amtssitz von New Yorks Bürgermeister
Explosion nahe US-Botschaft in Oslo
Tödliche Angriffe in den USA schüren Sorge vor Anschlägen infolge des Iran-Kriegs
Binnen weniger Stunden haben in den USA zwei gewalttätige Angriffe die Sicherheitsbehörden in Alarmbereitschaft versetzt. Beide Taten trugen Züge religiös und politisch motivierten Terrors – und stehen offenbar im Schatten der jüngsten Luftschläge amerikanischer und israelischer Streitkräfte gegen Iran.
In Michigan lenkte ein in Libanon geborener 41-jähriger US-Bürger seinen Lastwagen nach offiziellen Angaben gezielt in eine Synagoge mit angeschlossener Vorschule. Sicherheitspersonal habe danach das Feuer eröffnet und den Mann erschossen. Ein Sicherheitsmann wurde nach Polizeiangaben ins Krankenhaus gebracht, weil er vom Auto erfasst worden sei. 30 Beamte seien wegen Rauchvergiftungen ebenfalls im Krankenhaus. Das Gebäude habe in Flammen gestanden. Kinder und Mitarbeiter, die sich in der Synagoge befanden, seien nicht verletzt worden.
Nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums hatte der Täter kurz zuvor nahe seinem Herkunftsort in Libanon schwere Verluste erlitten – bei einem israelischen Luftangriff kamen demnach zwei seiner Brüder und deren Kinder ums Leben. Das FBI spricht inzwischen von einem „gezielten Gewaltakt gegen die jüdische Gemeinde“.
In Michigan lenkte ein in Libanon geborener 41-jähriger US-Bürger seinen Lastwagen nach offiziellen Angaben gezielt in eine Synagoge mit angeschlossener Vorschule. Sicherheitspersonal habe danach das Feuer eröffnet und den Mann erschossen. Ein Sicherheitsmann wurde nach Polizeiangaben ins Krankenhaus gebracht, weil er vom Auto erfasst worden sei. 30 Beamte seien wegen Rauchvergiftungen ebenfalls im Krankenhaus. Das Gebäude habe in Flammen gestanden. Kinder und Mitarbeiter, die sich in der Synagoge befanden, seien nicht verletzt worden.
Nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums hatte der Täter kurz zuvor nahe seinem Herkunftsort in Libanon schwere Verluste erlitten – bei einem israelischen Luftangriff kamen demnach zwei seiner Brüder und deren Kinder ums Leben. Das FBI spricht inzwischen von einem „gezielten Gewaltakt gegen die jüdische Gemeinde“.
Synagoge in West Bloomfield. Emily Elconin/Getty Images/AFP
Am Donnerstag gab es zudem im Bundesstaat Virginia einen weiteren Angriff: An der Old Dominion University in der Stadt Norfolk eröffnete ein 37-Jähriger in einem Hörsaal das Feuer. Er tötete eine Person und verletzte zwei weitere. FBI-Chef Kash Patel schrieb, eine Gruppe Studenten habe eingegriffen und den Schützen überwältigt. Er sei tot. Laut FBI gab es eine Verbindung des Mannes zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS). 2016 sei er festgenommen worden und habe gestanden, versucht zu haben, die Terrormiliz materiell zu unterstützen. 2024 wurde er laut FBI aus dem Gefängnis entlassen. Bei dem Angriff an der Universität habe der Mann „Allahu Akbar“ (etwa „Gott ist am größten“) gerufen. Das FBI leitete eine Untersuchung wegen Terrorismus ein.
Die nahezu gleichzeitigen Anschläge nähren die Sorge, dass der eskalierende Konflikt im Nahen Osten – insbesondere die Luftangriffe auf iranische Ziele – zunehmend auch auf das amerikanische Inland ausstrahlt. Jüdische wie muslimische Gemeinden reagieren nervös; viele Einrichtungen verstärken ihre Sicherheitsmaßnahmen.
Die nahezu gleichzeitigen Anschläge nähren die Sorge, dass der eskalierende Konflikt im Nahen Osten – insbesondere die Luftangriffe auf iranische Ziele – zunehmend auch auf das amerikanische Inland ausstrahlt. Jüdische wie muslimische Gemeinden reagieren nervös; viele Einrichtungen verstärken ihre Sicherheitsmaßnahmen.
USA erlauben zeitweise Kauf von russischem Öl
Die US-Regierung will dem aufgrund des Iran-Kriegs stark gestiegenen Ölpreis entgegenwirken: Um das Angebot auf dem Weltmarkt zu verbessern, dürften Länder zeitweise russisches Öl kaufen, das sich bereits auf Schiffen befindet, erklärte Finanzminister Scott Bessent auf der Plattform X. Die befristete Ausnahme von US-Sanktionen soll bis 11. April gelten.
Russland dürfte damit zumindest kurzfristig seine Einnahmen aus dem Rohöl-Verkauf steigern können. Bessent argumentierte jedoch, Russland werde von dieser „eng gefassten“ Ausnahme nicht in bedeutender Weise finanziell profitieren.
Es gibt seit Jahren wegen des Kriegs in der Ukraine US-Sanktionen gegen den russischen Ölsektor. Auch deswegen ist Moskau für den Export auf hoher See häufig auf sanktionierte Schiffe angewiesen, die zur sogenannten Schattenflotte gehören. Länder und Unternehmen, die mit ihnen Geschäfte machen, könnten im Normalfall selbst Gefahr laufen, Ziel von Sanktionen zu werden.
Russland dürfte damit zumindest kurzfristig seine Einnahmen aus dem Rohöl-Verkauf steigern können. Bessent argumentierte jedoch, Russland werde von dieser „eng gefassten“ Ausnahme nicht in bedeutender Weise finanziell profitieren.
Es gibt seit Jahren wegen des Kriegs in der Ukraine US-Sanktionen gegen den russischen Ölsektor. Auch deswegen ist Moskau für den Export auf hoher See häufig auf sanktionierte Schiffe angewiesen, die zur sogenannten Schattenflotte gehören. Länder und Unternehmen, die mit ihnen Geschäfte machen, könnten im Normalfall selbst Gefahr laufen, Ziel von Sanktionen zu werden.
Trump: Hoher Ölpreis ist gut für die USA
Die deutlich gestiegenen Ölpreise sind nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump gut für die USA. „Die Vereinigten Staaten sind mit Abstand der größte Ölproduzent der Welt. Wenn also die Ölpreise steigen, verdienen wir viel Geld“, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Trump hatte im Wahlkampf damit geworben, die Energiepreise im Land deutlich zu senken. Infolge des Kriegs in Iran waren die Benzinpreise in den USA allerdings auf das höchste Niveau seit Sommer 2024 gestiegen.
Terrorismus-Verdacht nach Explosion an US-Botschaft in Oslo
Die norwegische Polizei hat nach einer Explosion an der US-Botschaft in Oslo drei Tatverdächtige festgenommen. Wie der leitende Ermittler Christian Hatlo laut dem Sender NRK sagte, stehen die Männer unter dem Verdacht, eine terroristische Straftat begangen zu haben. In der Nacht zum Sonntag hatte sich an einem der Eingänge zur US-amerikanischen Botschaft in der norwegischen Hauptstadt eine Explosion ereignet. Verletzt wurde dabei niemand.
Bei den drei Verdächtigen handelt es sich um Brüder im Alter zwischen 20 und 29 Jahren, sagte Halto laut NRK. Sie seien demnach norwegische Staatsbürger mit irakischem Migrationshintergrund und der Polizei zuvor nicht bekannt gewesen. Halto wollte nicht ausschließen, dass es weitere Festnahmen geben könnte. Er sagte NRK zufolge, dass die Polizei nun ermittle, ob der Angriff von einem staatlichen Akteur in Auftrag gegeben worden sei. Die norwegische Polizei arbeite unter anderem mit der US-amerikanischen Sicherheitsbehörde FBI und mit Interpol zusammen, berichtete NRK.
Bei den drei Verdächtigen handelt es sich um Brüder im Alter zwischen 20 und 29 Jahren, sagte Halto laut NRK. Sie seien demnach norwegische Staatsbürger mit irakischem Migrationshintergrund und der Polizei zuvor nicht bekannt gewesen. Halto wollte nicht ausschließen, dass es weitere Festnahmen geben könnte. Er sagte NRK zufolge, dass die Polizei nun ermittle, ob der Angriff von einem staatlichen Akteur in Auftrag gegeben worden sei. Die norwegische Polizei arbeite unter anderem mit der US-amerikanischen Sicherheitsbehörde FBI und mit Interpol zusammen, berichtete NRK.
Forensiker am Tatort. Stian Lysberg Solum/AP
US-Gouverneur nimmt Gefahr eines iranischen Drohnenangriffs in Kalifornien ernst
Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom ist sich der Gefahr von iranischen Drohnenangriffen bewusst. Das FBI hatte laut Medienberichten zuvor gewarnt, dass Iran möglicherweise den Einsatz von Angriffsdrohnen gegen die Westküste in Erwägung zieht. „Was Drohnenangriffe angeht, so sind uns diese Informationen bekannt“, sagte Newsom laut Presseagentur Bloomberg vor Medienvertretern. „Wir arbeiten mit dem staatlichen Einsatzzentrum eng zusammen. Das Thema Drohnen hatte für uns immer höchste Priorität", sagte er. Es gebe bereits spezielle Arbeitsgruppen.
Der US-Fernsehsender ABC News hatte berichtet, das FBI habe Polizeibehörden in Kalifornien gewarnt, das Mullah-Regime könnte Drohnen an der Westküste einsetzen. „Anfang Februar 2026 strebte Iran angeblich einen Überraschungsangriff mit unbemannten Luftfahrzeugen“ gegen nicht näher bezeichnete Ziele in Kalifornien an, falls die „USA Angriffe gegen Iran durchführen sollten“, heißt es in der Warnung, die ABC News vorliegt.
Das FBI lehnte eine Stellungnahme ab. Ein Sprecher von Newsom sagte, die wichtigste Katastrophenschutzbehörde Kaliforniens arbeite „aktiv mit Sicherheitsbeamten auf lokaler und bundesstaatlicher Ebene zusammen, um unsere Gemeinden zu schützen“. „Die Menschen in Kalifornien sollten wissen, dass diese Art der Koordination täglich stattfindet, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten“, sagte ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde.
Der US-Fernsehsender ABC News hatte berichtet, das FBI habe Polizeibehörden in Kalifornien gewarnt, das Mullah-Regime könnte Drohnen an der Westküste einsetzen. „Anfang Februar 2026 strebte Iran angeblich einen Überraschungsangriff mit unbemannten Luftfahrzeugen“ gegen nicht näher bezeichnete Ziele in Kalifornien an, falls die „USA Angriffe gegen Iran durchführen sollten“, heißt es in der Warnung, die ABC News vorliegt.
Das FBI lehnte eine Stellungnahme ab. Ein Sprecher von Newsom sagte, die wichtigste Katastrophenschutzbehörde Kaliforniens arbeite „aktiv mit Sicherheitsbeamten auf lokaler und bundesstaatlicher Ebene zusammen, um unsere Gemeinden zu schützen“. „Die Menschen in Kalifornien sollten wissen, dass diese Art der Koordination täglich stattfindet, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten“, sagte ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde.
Trump und Epstein in "Titanic"-Pose: Statue in Washington aufgetaucht
Eine Statue von US-Präsident Donald Trump und dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in "Titanic"-Pose sorgt in Washington für Aufsehen. Die Skulptur zeigt zwei Figuren, die auf dem Nachbau eines Schiffsbuges stehen und die Arme ausbreiten. In Anlehnung an die berühmte Szene aus dem Filmklassiker "Titanic", in der Rose (Kate Winslet) vor Jack (Leonardo DiCaprio) an der Reling steht und die Arme ausbreitet, als würde sie über das Meer fliegen.
Die goldfarbene Figur mit dem Titel „Der König der Welt“ wurde in direkter Nähe zum Kapitol aufgestellt, wie die anonyme Gruppe „The Secret Handshake“, die hinter der Aktion steckt, der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. „Wir wollten eine Installation schaffen, die dem aktuellen Moment in der amerikanischen Geschichte angemessen erscheint“, teilte der anonyme Zusammenschluss mit.
Die goldfarbene Figur mit dem Titel „Der König der Welt“ wurde in direkter Nähe zum Kapitol aufgestellt, wie die anonyme Gruppe „The Secret Handshake“, die hinter der Aktion steckt, der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. „Wir wollten eine Installation schaffen, die dem aktuellen Moment in der amerikanischen Geschichte angemessen erscheint“, teilte der anonyme Zusammenschluss mit.
Die goldene Statue von Trump und Epstein in der Nähe des Capitols in Washington. AP
Trump und Putin sprechen über Kriege in Iran und in der Ukraine
US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin haben über die Kriege in Iran und der Ukraine gesprochen. Das Telefonat habe eine Stunde gedauert und sei sachlich, offen und konstruktiv gewesen, teilte Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow in einem vom Kreml veröffentlichten Kommentar mit. Trump habe angerufen.
Putin habe Überlegungen für eine baldige politisch-diplomatische Lösung für den Iran-Krieg geäußert, unter Berücksichtigung der Kontakte zu den Führungen der Golfstaaten, dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian und weiterer Staaten, hieß es von russischer Seite. Trump sagte wenig später über das Telefonat, Putin wolle im Krieg mit Iran hilfreich sein. "Ich sagte, du könntest noch hilfreicher sein, wenn du die Ukraine in Ordnung bringst."
Zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij und Putin herrsche enormer Hass, sagte Trump. Doch es sei ein sehr gutes Gespräch mit Putin gewesen.
Putin habe Überlegungen für eine baldige politisch-diplomatische Lösung für den Iran-Krieg geäußert, unter Berücksichtigung der Kontakte zu den Führungen der Golfstaaten, dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian und weiterer Staaten, hieß es von russischer Seite. Trump sagte wenig später über das Telefonat, Putin wolle im Krieg mit Iran hilfreich sein. "Ich sagte, du könntest noch hilfreicher sein, wenn du die Ukraine in Ordnung bringst."
Zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij und Putin herrsche enormer Hass, sagte Trump. Doch es sei ein sehr gutes Gespräch mit Putin gewesen.
Terror-Anklagen nach Sprengsätzen vor Amtssitz von New Yorks Bürgermeister
Bei Protesten vor dem Amtssitz von New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani ist nach ersten Erkenntnissen der Polizei mindestens ein „improvisierter Sprengsatz“ aus der Menge heraus geworfen worden. Er hätte Menschen ernsthaft verletzen oder töten können, sei aber nicht explodiert, teilte New Yorks Polizeichefin Jessica Tisch mit. Zwei verdächtige Männer wurden angeklagt. Sie sollen ausgesagt haben, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu unterstützen, berichtet die New York Times. Videos sollen bei ihrer Radikalisierung eine Rolle gespielt haben. Ihnen wird nun unter anderem der Versuch des Einsatzes einer Massenvernichtungswaffe vorgeworfen.
Mamdani zufolge hatte der rechtsextreme Aktivist Jake Lang zum Protest vor dem Amtssitz des ersten muslimischen Bürgermeisters der Millionenmetropole aufgerufen. Dann habe es Gegenproteste gegeben und es sei zu gewaltsamen Zusammenstößen gekommen. Ersten Erkenntnissen der Ermittler zufolge stammte der Sprengsatz wohl aus den Reihen der Gegendemonstranten.
Mamdani verurteilte den von „Fanatismus und Rassismus“ befeuerten Protest der Anhänger Langs und die gewaltsame Eskalation. Mindestens sechs Menschen wurden bei den Protesten festgenommen.
Mamdani zufolge hatte der rechtsextreme Aktivist Jake Lang zum Protest vor dem Amtssitz des ersten muslimischen Bürgermeisters der Millionenmetropole aufgerufen. Dann habe es Gegenproteste gegeben und es sei zu gewaltsamen Zusammenstößen gekommen. Ersten Erkenntnissen der Ermittler zufolge stammte der Sprengsatz wohl aus den Reihen der Gegendemonstranten.
Mamdani verurteilte den von „Fanatismus und Rassismus“ befeuerten Protest der Anhänger Langs und die gewaltsame Eskalation. Mindestens sechs Menschen wurden bei den Protesten festgenommen.
USA: Sechs Tote bei Angriff auf angebliches Drogenboot
Bei einem Angriff auf ein Boot mutmaßlicher Drogenschmuggler im östlichen Pazifik sind nach Angaben des US-Militärs sechs Männer getötet worden. Das Boot sei von als terroristisch eingestuften Organisationen betrieben worden, teilte die für die Region zuständige Kommandozentrale des Militärs (Southcom) auf X mit - ohne dabei konkreter zu werden. Geheimdienstinformationen zufolge sei es auf einer bekannten Drogenschmuggler-Route unterwegs gewesen. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
Explosion in Oslo: Täter noch nicht gefunden
Nach einer Explosion an der US-Botschaft in der norwegischen Hauptstadt Oslo läuft noch immer die Suche nach den Tätern. Die norwegische Justizministerin Astri Aas-Hansen sprach gegenüber der Nachrichtenagentur NTB von einem "inakzeptablen Vorgang, den wir sehr ernst nehmen". Der Polizei verkündete auf einer Pressekonferenz, dass es bisher keine Verdächtigten gebe. Man halte aber einen gezielten Anschlag im Zusammenhang mit der aktuellen Sicherheitslage für möglich und arbeite eng mit der US-Botschaft zusammen.
Die norwegische Zeitung "Verdens Gang", die auch zuerst über den Vorfall berichtete, zitiert den Leiter der Ermittlungen Forde Larsen: "Direkt vor dem Eingang der Botschaft explodierte ein starker Sprengsatz". Dort befinde sich eine Menge Material, das man momentan untersuche. Die Zeitung beschreibt außerdem, dass es an der Tür und dem Gebäude zu kleineren Schäden gekommen sei. Berichte über Verletzte gibt es keine.
Die norwegische Polizei hat am Sonntag die Sicherheitsvorkehrungen sowohl für die US-Vertretung, als auch für Einrichtungen der jüdischen Gemeinde und iranischen Diaspora verstärkt.
Die norwegische Zeitung "Verdens Gang", die auch zuerst über den Vorfall berichtete, zitiert den Leiter der Ermittlungen Forde Larsen: "Direkt vor dem Eingang der Botschaft explodierte ein starker Sprengsatz". Dort befinde sich eine Menge Material, das man momentan untersuche. Die Zeitung beschreibt außerdem, dass es an der Tür und dem Gebäude zu kleineren Schäden gekommen sei. Berichte über Verletzte gibt es keine.
Die norwegische Polizei hat am Sonntag die Sicherheitsvorkehrungen sowohl für die US-Vertretung, als auch für Einrichtungen der jüdischen Gemeinde und iranischen Diaspora verstärkt.
Beamten der norwegischen Polizei und Spurensicherung untersuchen den Tatort. via REUTERS
Schäden am Eingang der US-Botschaft in Oslo. via REUTERS
Explosion nahe US-Botschaft in Oslo
Nach einem Explosionsgeräusch in der Nähe der US-Botschaft in der norwegischen Hauptstadt Oslo ermittelt die Polizei. Die Explosion soll am Eingang der Botschaft stattgefunden haben. Der Bereich wurde großräumig abgesperrt. Berichte über Verletzte in der diplomatischen Vertretung gibt es keine.
Wie die norwegische Zeitung „Verdens Gang“ berichtet, soll es gegen ein Uhr morgens einen lauten Knall vor Ort gegeben haben. Anwohner berichteten von einer Rauchwolke. Ein Anwohner wird mit den Worten zitiert: „Ich saß und schaute fern, dann kam ein Knall und das ganze Haus zitterte." Die Polizei sagt, sie habe „eine Idee", was die Explosion verursacht hat – wolle das aber aus ermittlungstaktischen Gründen nicht öffentlich machen. Die Polizei soll demnach mit Hunden, Drohnen und Hubschrauber nach den Tätern suchen. Weder die US-Botschaft noch das US-Außenministerium haben sich bisher zu dem Vorfall geäußert.
Wie die norwegische Zeitung „Verdens Gang“ berichtet, soll es gegen ein Uhr morgens einen lauten Knall vor Ort gegeben haben. Anwohner berichteten von einer Rauchwolke. Ein Anwohner wird mit den Worten zitiert: „Ich saß und schaute fern, dann kam ein Knall und das ganze Haus zitterte." Die Polizei sagt, sie habe „eine Idee", was die Explosion verursacht hat – wolle das aber aus ermittlungstaktischen Gründen nicht öffentlich machen. Die Polizei soll demnach mit Hunden, Drohnen und Hubschrauber nach den Tätern suchen. Weder die US-Botschaft noch das US-Außenministerium haben sich bisher zu dem Vorfall geäußert.
Trump: USA haben venezolanische Regierung anerkannt
Die USA haben die venezolanische Regierung laut Präsident Donald Trump offiziell anerkannt. „Wir haben sie tatsächlich rechtlich anerkannt“, sagte Trump bei einem Treffen mit lateinamerikanischen und karibischen Regierungschefs in Doral, Florida. Die USA und die Übergangsregierung Venezuelas einigten sich jüngst darauf, ihre diplomatischen Beziehungen wieder aufzunehmen. Seit der Festnahme und Entführung des autoritär regierenden Staatschefs Nicolás Maduro durch das US-Militär im Januar führt Delcy Rodríguez als geschäftsführende Präsidentin das ölreiche südamerikanische Land. Laut Washington ziele die Zusammenarbeit mit der Regierung von Rodríguez nun unter anderem darauf, dem venezolanischen Volk schrittweise zu helfen, die Voraussetzungen für einen friedlichen Übergang zu einer demokratisch gewählten Regierung zu schaffen.
Die venezolanische Opposition, darunter Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado, betrachtet die Regierung unter Rodríguez als nicht legitim. Rodríguez war zuvor die Vizepräsidentin von Maduro. Washington und andere Länder hatten die Wiederwahl von Maduro nach der von Betrugsvorwürfen überschatteten Präsidentenwahl im Jahr 2024 nicht anerkannt.
Die venezolanische Opposition, darunter Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado, betrachtet die Regierung unter Rodríguez als nicht legitim. Rodríguez war zuvor die Vizepräsidentin von Maduro. Washington und andere Länder hatten die Wiederwahl von Maduro nach der von Betrugsvorwürfen überschatteten Präsidentenwahl im Jahr 2024 nicht anerkannt.
Trump: „Kuba befindet sich in den letzten Augenblicken seines bisherigen Bestehens“
US-Präsident Donald Trump ist eigenen Angaben zufolge selbst an Verhandlungen mit Kuba beteiligt. „Sie wollen verhandeln und sie verhandeln mit Marco (Rubio) und mir sowie einigen anderen“, sagte Trump bei einem Gipfel mit konservativen Regierungschefs aus Lateinamerika und der Karibik in Doral im US-Bundesstaat Florida. An dem Treffen nahm auch US-Außenminister Rubio teil. Trump gab sich optimistisch, dass bald eine Einigung mit dem sozialistischen Karibikstaat erzielt werden könne. „Kuba befindet sich in den letzten Augenblicken seines bisherigen Bestehens. Es wird ein neues Leben beginnen“, sagte er. Das nur rund 150 Kilometer von Florida entfernte Land habe kein Geld und kein Öl mehr und sei eine „Katastrophe“.
Chef für den Impfstoffbereich verlässt FDA
Vinay Prasad, Leiter der für Impfstoffe und Gentherapien zuständigen Abteilung der US-Gesundheitsbehörde FDA, gibt auf. Er verlässt die Behörde nach einer turbulenten Amtszeit. Die Nachricht ließ am Freitag nachbörslich die Aktienkurse von Biotech-Unternehmen steigen.
Prasad traf mehrere umstrittene Entscheidungen: Er hob die Empfehlungen erfahrener Wissenschaftler bei bestimmten Impfstoffzulassungen auf. In einem der am meisten beachteten Fälle lehnte Prasad den Antrag von Moderna auf Zulassung eines neuen mRNA-Grippeimpfstoffs ab.
Prasad traf mehrere umstrittene Entscheidungen: Er hob die Empfehlungen erfahrener Wissenschaftler bei bestimmten Impfstoffzulassungen auf. In einem der am meisten beachteten Fälle lehnte Prasad den Antrag von Moderna auf Zulassung eines neuen mRNA-Grippeimpfstoffs ab.
Obama: Jeden Tag neue Angriffe auf die Demokratie in den USA
Der frühere US-Präsident Barack Obama hat am Freitag bei einer Gedenkfeier für den verstorbenen Bürgerrechtler Jesse Jackson vor täglichen Angriffen auf die Demokratie in den USA gewarnt. „Jeden Tag wachen wir auf mit einem neuen Angriff auf unsere demokratischen Institutionen, einem weiteren Rückschlag für die Idee der Rechtsstaatlichkeit, einem Verstoß gegen den allgemeinen Anstand“, sagte Obama. „Jeden Tag wird uns von denen in hohen Ämtern gesagt, wir sollen uns voreinander fürchten und uns gegenseitig angreifen, und dass einige Amerikaner mehr zählen als andere und einige überhaupt nicht.“ Wissenschaft und Fachwissen würden verunglimpft, während Unwissenheit, Unehrlichkeit, Grausamkeit und Korruption ungeahnte Belohnungen ernteten.
An der öffentlichen Veranstaltung in Chicago nahmen auch die früheren Präsidenten Joe Biden und Bill Clinton sowie die frühere Vizepräsidentin Kamala Harris teil. Die Redner riefen die hunderten Anwesenden der Gedenkfeier dazu auf, den Kampf Jacksons für Gleichheit und Gerechtigkeit fortzusetzen. Der im vergangenen Monat im Alter von 84 Jahren verstorbene Jesse Jackson hatte sich sein Leben lang für Wahlrecht und die Aufhebung der Rassentrennung in den USA eingesetzt und Millionen Amerikaner mobilisiert.
US-Präsident Donald Trump nahm einem Vertreter des Weißen Hauses zufolge wegen seines Terminkalenders nicht an der Gedenkfeier teil. Das Weiße Haus kritisierte Obama, als es um einen Kommentar zu dessen Äußerungen gebeten wurde. „Er ist eine totale Schande bei dem Schaden, den er diesem Land zugefügt hat, und die Geschichte wird nicht gut über ihn urteilen“, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Steven Cheung.
An der öffentlichen Veranstaltung in Chicago nahmen auch die früheren Präsidenten Joe Biden und Bill Clinton sowie die frühere Vizepräsidentin Kamala Harris teil. Die Redner riefen die hunderten Anwesenden der Gedenkfeier dazu auf, den Kampf Jacksons für Gleichheit und Gerechtigkeit fortzusetzen. Der im vergangenen Monat im Alter von 84 Jahren verstorbene Jesse Jackson hatte sich sein Leben lang für Wahlrecht und die Aufhebung der Rassentrennung in den USA eingesetzt und Millionen Amerikaner mobilisiert.
US-Präsident Donald Trump nahm einem Vertreter des Weißen Hauses zufolge wegen seines Terminkalenders nicht an der Gedenkfeier teil. Das Weiße Haus kritisierte Obama, als es um einen Kommentar zu dessen Äußerungen gebeten wurde. „Er ist eine totale Schande bei dem Schaden, den er diesem Land zugefügt hat, und die Geschichte wird nicht gut über ihn urteilen“, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Steven Cheung.
Obama bei der Gedenkfeier. Erin Hooley/AP
