MinneapolisDer Fall Pretti bringt Trumps Regierung zunehmend in Bedrängnis

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Nach den Ereignissen in Minneapolis demonstrieren Bürger auch in anderen US-Städten gegen das Vorgehen von ICE, hier in Los Angeles am Sonntag.
Nach den Ereignissen in Minneapolis demonstrieren Bürger auch in anderen US-Städten gegen das Vorgehen von ICE, hier in Los Angeles am Sonntag. Lela EdgarIMAGO/SOPA Images

Videos belegen, dass Alex Pretti in Minneapolis von Agenten einer Grenzschutzeinheit getötet wurde, ohne vorher zu seiner Waffe gegriffen zu haben. Auch bei manchen Republikanern wachsen nun die Zweifel an Border Patrol und der Einwanderungsbehörde ICE.

Von Peter Burghardt, Washington

Jetzt haben auch Millionen Menschen gesehen, wie Alex Jeffrey Pretti ums Leben kam. Am Samstagmorgen wurde der 37 Jahre alte US-Amerikaner in Minneapolis von Mitgliedern der Grenzschutzeinheit Border Patrol erschossen, offenbar mit mindestens zehn Kugeln. Videos vom Tatort bringen die Regierung von Donald Trump immer mehr in Bedrängnis, auch bei manchen Republikanern wachsen die Zweifel an den Manövern dieser Polizisten und der Einwanderungsbehörde ICE.

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Für die Einwohner von Minneapolis ist es der absolute Horror, wenn ICE-Truppen durch die Straßen ziehen, vermummt, gesetzlos, gewaltbereit. Und jetzt also der zweite Tote in wenigen Wochen. Warum sich hier die Zukunft des Landes entscheiden könnte.

SZ PlusVon Peter Burghardt, Minneapolis/Washington

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