Shutdown in den USAMuss Deutschland wirklich Angestellte der US-Armee bezahlen?

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Für die Region rund um die Ramstein Air Base in Rheinland-Pfalz ist die Präsenz der US-Armee prägend. Sie beschäftigt Tausende deutsche Zivilisten.
Für die Region rund um die Ramstein Air Base in Rheinland-Pfalz ist die Präsenz der US-Armee prägend. Sie beschäftigt Tausende deutsche Zivilisten. (Foto: KIRILL KUDRYAVTSEV/AFP)

Erstmals befürchten die 12 000 zivilen Angestellten an US-Militärstandorten in Deutschland, dass sie wegen des Shutdowns kein Gehalt bekommen. Noch ist offen, ob der Bund einspringen muss.

Von Claudia Henzler

Ob in Kaiserslautern, Stuttgart oder Grafenwöhr in der Oberpfalz: Etwa 12 000 Deutsche arbeiten an den US-Militärstandorten in Deutschland. Sie sind dort als zivile Ortskräfte zum Beispiel im Bereich Logistik tätig, in der Küche oder bei der Feuerwehr – und bekommen ein Gehalt, das samt Lohnnebenkosten üblicherweise aus dem US-Haushalt bezahlt wird. Bisher galt das auch dann, wenn sich der Kongress in den USA mal wieder über die Finanzen stritt und das Land während einer Haushaltssperre mehr oder weniger lahmgelegt wurde.

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SZ PlusVon Max Ferstl, Elisa Schwarz (Text) und Mark Siaulys Pfeiffer (Fotos)

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