Debatte in den USAHört beim Nazi-Vergleich die Meinungsfreiheit auf?

Lesezeit: 4 Min.

Mitglieder der rechtsextremen „Patriot Front“ in einer U-Bahn in Washington, D. C.,  am 4. Juli (mit Kappen). Zuvor waren sie durch die Hauptstadt marschiert.
Mitglieder der rechtsextremen „Patriot Front“ in einer U-Bahn in Washington, D. C.,  am 4. Juli (mit Kappen). Zuvor waren sie durch die Hauptstadt marschiert.
Cheney Orr/REUTERS

Rechtsextreme dürfen in den USA öffentlich demonstrieren, aber wer den ICE-Chef mit einem Nazi vergleicht, bekommt Besuch von der Polizei. Das verletze seine Meinungsfreiheit, sagt ein Ex-Journalist – und klagt.

Von Charlotte Walser, Washington

SZ bei Google bevorzugen

Das Bild ging um die Welt: Eine afroamerikanische Frau in einer Metro, umzingelt von maskierten Rechtsextremen. Aufgenommen wurde es in Washington, D. C., am Tag, an dem die USA ihren 250. Geburtstag feierten. Ein Fotograf der Agentur Reuters hielt die Szene fest. Die Rechtsextremen gehörten zu rund 400 Mitgliedern der rassistischen Gruppierung „Patriot Front“, die zuvor durch die Stadt marschiert waren.

Zur SZ-Startseite

US-Kulturpolitik
:„Extremer politischer Aktivismus“

Eine von Trump eingesetzte Kommission verdammt das Konzept des National Museum of American History. Wird die Ausstellung jetzt per Dekret umgebaut?

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: