Krisentreffen in GenfIm USA-Iran-Konflikt naht eine Entscheidung

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Omans Außenminister Sayyid Badr bin Hamad al-Busaidi (re.), der bei den Gesprächen vermittelt, mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff (Mi.) und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner.
Omans Außenminister Sayyid Badr bin Hamad al-Busaidi (re.), der bei den Gesprächen vermittelt, mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff (Mi.) und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner. Foreign Ministry of Oman/AP

Zum dritten Mal haben sich USA und Iran zu Verhandlungen getroffen. Diesmal reist die iranische Delegation mit einem „beispiellosen Angebot“ an – und man macht, so heißt es in Genf, „bedeutende Fortschritte“. Kann ein Krieg noch verhindert werden?

Von Raphael Geiger, Istanbul

Entweder, so hieß es zuvor, die USA und Iran kämen an diesem Donnerstag in Genf diplomatisch weiter, oder ein Krieg wäre kaum noch zu verhindern. Aus Washington reiste wieder der Sondergesandte von US-Präsident Trump an, Steve Witkoff, begleitet von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner. Für Iran verhandelte Außenminister Abbas Araghtschi. Am Abend sprach dessen omanischer Amtskollege, der zwischen den Ländern vermittelte, von „bedeutenden Fortschritten“. Kommende Woche solle es weitere Gespräche in Wien geben, zunächst auf technischer Ebene, also zwischen hohen Beamten. Das Portal Axios zitierte einen Vertreter der US-Regierung, wonach der Tag in Genf „positiv“ verlaufen sei. Ob das bedeutet, dass die USA fürs Erste von einem Militärschlag gegen Iran absehen, blieb unklar.

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