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SZ Espresso:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Bericht: Trump soll Luftangriffe auf den Iran freigegeben haben

US-Präsident Trump im Oval Office des Weißen Hauses.

(Foto: dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Der Tag kompakt

Trump will Angriff auf Iran aus Furcht vor Todesopfern gestoppt haben. Der US-Präsident hat eine militärische Attacke auf Ziele in Iran wegen der hohen Zahl möglicher Todesopfer abgesagt - das behauptet er in einem Tweet. Zuvor hatte sich der Konflikt zwischen Teheran und Washington wegen des Abschusses einer US-Drohne weiter zugespitzt. Die Gefahr einer großen Explosion wird immer größer, kommentiert Kurt Kister.

Merkel hält sich mit Unterstützung für Weber als neuen Chef der EU-Kommission zurück. Vier Wochen nach der Europawahl ist es dem Chef der EVP-Fraktion im Europaparlament nicht gelungen, eine Mehrheit unter den Abgeordneten für sich zu organisieren. Jetzt dürfen sich andere Hoffnung auf den Posten machen, schreiben Matthias Kolb und Alexander Mühlauer.

AfD verschiebt Bundesparteitag zur Sozialpolitik auf 2020. Hinter der Absage des September-Termins verbirgt sich nach Angaben aus Parteikreisen ein handfester Dissens in sozialpolitischen Fragen, insbesondere in der Rentenpolitik. Einen offenen Streit wollte die Parteiführung offenbar wegen der Landtagswahlen im Osten vermeiden, schreibt Jens Schneider.

Trauer um Wibke Bruhns. Die frühere ZDF-Nachrichtenmoderatorin ist am Donnerstagabend im Alter von 80 Jahren gestorben. Bruhns war die erste Frau, die von 1971 an in der Bundesrepublik die Nachrichten des ZDF moderierte. Ihr Auftritt - erst in der Spätausgabe der ZDF-Sendung heute, dann in der Hauptnachrichtensendung - galt damals als Sensation. Nachruf von Willi Winkler

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Verlassen von Mitmenschen und der Polizei. Droht eine Terrorwelle von rechts? In der Talksendung Maybrit Illner geben ein Ex-Bürgermeister und ein Experte Einblicke in eine bedrückende Realität. So düster, dass Bayerns Innenminister die Ostdeutschen verteidigen muss. TV-Kritik von Thomas Hummel

Prinzen mit unterschiedlichen Lebenskonzepten. Harry und William hatten eine "Royal Foundation", unter deren Dach sie zahlreiche Hilfsprojekte vereinten. Damit ist nun Schluss. Das nährt die Gerüchte über Spannungen und Eifersüchteleien. Von Cathrin Kahlweit

Mit dem Hyperloop von München nach Berlin in einer halben Stunde. Studenten der TU stellen ihren vierten Prototypen vor, den sie auf bis zu 600 Stundenkilometer beschleunigen wollen. Doch zumindest in Deutschland teilen Hyperloop wie Transrapid dasselbe Schicksal. Von Linus Freymark

SZ-Leser diskutieren

Iran und USA: Eskaliert die Situation? "Dass im Nahen Osten völlig unnötig ein weiterer Konflikt eskaliert - das haben wir allein Donald Trump zu verdanken", schreibt Timka. "Es ist vollkommen unabsehbar, wie er sich aus der Affäre ziehen kann, ohne dabei schwach zu wirken oder einen neuen Krieg zu riskieren. Dabei rächt es sich (wieder einmal), dass der selbsternannte Deal-Maker völlig unbedarft und ohne echten Plan agiert. Eroland schreibt: "Eine abgeschossene Drohne ist kein Grund für einen massiven Vergeltungsschlag. Eine Drohne ist nur Blech." Diskutieren Sie mit.