USA:Der Heimatschützer, den die Republikaner loswerden wollen

USA: Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas, 64, wäre seit 1876 das erste US-Kabinettsmitglied, das sich einem Amtsenthebungsverfahren stellen muss.

Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas, 64, wäre seit 1876 das erste US-Kabinettsmitglied, das sich einem Amtsenthebungsverfahren stellen muss.

(Foto: Kevin Lamarque/Reuters)

Als Kind kubanischer Einwanderer weiß Minister Alejandro Mayorkas, was es heißt, auf der Flucht zu sein. Doch nun droht dem Demokraten ein Amtsenthebungsverfahren, weil er angeblich die Situation an der Südgrenze der USA nicht in den Griff bekommt.

Von Peter Burghardt

Im November 1959 kam in Havanna Alejandro Mayorkas auf die Welt, kurz danach war er auf der Flucht. Zu Jahresbeginn hatten die Rebellen um Fidel Castro Kuba erobert, die Familie floh dann 1960 wie so viele Kubaner vor und nach ihnen nach Miami und zog später nach Kalifornien um. Nun soll Mayorkas, inzwischen 64, fast sein ganzes Leben lang Nordamerikaner und anders als etliche Exilanten liberal, mal wieder als US-Heimatschutzminister eine aktuelle Flüchtlingskrise ordnen. Allerdings wären ihn die Republikaner gerne los.

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