Epstein-AffäreDie schweigende Vertraute

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Kundgebung zur Unterstützung der Opfer von Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell vor dem US-Kapitol in Washington im September 2025.
Kundgebung zur Unterstützung der Opfer von Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell vor dem US-Kapitol in Washington im September 2025. (Foto: Roberto Schmidt/AFP)

Ghislaine Maxwell, die einstige Gefährtin des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, hat nur eine Chance, vorzeitig aus der Haft zu kommen: Donald Trump müsste sie begnadigen. Manche mutmaßen einen Deal mit dem Präsidenten.

Von Reymer Klüver

Der 6. Oktober dürfte kein guter Tag gewesen sein, aus Sicht von Ghislaine Maxwell. Sie ist gerade Amerikas wohl berühmt-berüchtigtster weiblicher Häftling. Und ihr Schicksal wird die Öffentlichkeit in den kommenden Wochen und Monaten noch beschäftigen, solange jedenfalls das Interesse an den Mails und dem Schriftverkehr des Mannes nicht erlahmt, dessen Gefährtin und engste Vertraute sie lange war: des New Yorker Geschäftsmanns und Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, der über Jahre junge Frauen missbraucht und sie darüber hinaus anderen Männern vermittelt hatte. Maxwell hatte ihm geholfen, Mädchen zu finden und sie gefügig zu machen. Epstein war 2019 erhängt in einer New Yorker Gefängniszelle aufgefunden worden.

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SZ PlusVon Peter Burghardt

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