US-Plan für die UkraineDie Amerikaner verhandeln jetzt doch

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US-Präsident Donald Trump (links) begrüßt am 17. Oktober 2025 den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij vor dem Weißen Haus.
US-Präsident Donald Trump (links) begrüßt am 17. Oktober 2025 den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij vor dem Weißen Haus. (Foto: Alex Brandon/Alex Brandon/AP/dpa)

Der von Trump vorgelegte Plan ringt der Ukraine deutlich mehr ab als Russland. Territorial geht es um die vollständige Abtretung des Donbass, militärisch um die Verkleinerung der Truppenstärke und den Verzicht auf einen Nato-Beitritt. In Genf erklären sich die USA nun zu Nachbesserungen bereit.

Von Peter Burghardt, Washington

Jetzt hat Donald Trump seine Gesandten in die Schweiz geschickt, er selbst verbringt das Wochenende ausnahmsweise in Washington statt beim Golfen in Florida. Außenminister Marco Rubio und der Russland-Beauftragte Steve Witkoff fliegen nach Genf, der für die US Army zuständige Minister Dan Driscoll scheint schon dort zu sein. Die Delegation soll mit der Ukraine, Deutschland, Frankreich und Großbritannien diesen amerikanischen sogenannten Friedensplan besprechen, der gerade weltweit Schockwellen auslöst. Am Sonntagabend wirf Rubio dann immerhin erklären, dass man sich auf Nachbesserungen geeinigt habe.

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