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USA:Festnahmen bei Protesten

Bei Protesten gegen Rassismus ist es in Portland im US-Bundesstaat Oregon am Sonntag zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten gekommen. Die Polizei nahm mehr als 20 Menschen fest und drängte Journalisten vom Ort des Geschehens ab. Die Gewalt folgte auf eine relativ friedliche Kundgebung der rechtsextremen Gruppe "Proud Boys" und eine Gegendemonstration von "Black Lives Matter"-Aktivisten und linken Gruppierungen. Auf Videos in den sozialen Netzwerken war zu sehen, wie Polizisten Demonstranten und Fotografen zu Boden stießen und sie mit Schlagstöcken schlugen, um sie vom Gebäude des Bundesgerichts zu vertreiben. Demonstranten verbrannten eine US-Flagge.

© SZ vom 28.09.2020 / Reuters

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