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USA:Ehefrau wollte Orlando-Attentäter angeblich von Tat abbringen

Noor Mateen sagte dem FBI, sie habe versucht, die Bluttat ihres Ehemanns zu verhindern. Allerdings gerät sie nun selbst ins Visier der Behörden.

Die Frau des Massenmörders Omar Mateen, 29, der in einem Nachtklub in Orlando im US-Bundesstaat Florida 49 Menschen erschoss, habe versucht, ihren Ehemann von der Tat abzubringen. Das sagte Noor Mateen, 30, dem FBI, berichtet der Fernsehsender NBC. Sie soll mit den Behörden zusammenarbeiten.

Noor Mateen sei demnach bei ihrem Mann gewesen, als er Munition und eine Pistolentasche kaufte. Außerdem habe sie ihn auch einmal zum Nachtklub "Pulse" gefahren, damit Omar Mateen ihn auskundschaften konnte.

Noor Mateen steht womöglich vor einer Anklage, weil sie von der geplanten Tat ihres Ehemanns gewusst haben könnte, sagte ein Vollzugsbeamter dem Fernsehsender ABC.

Nach dem Attentat in Orlando schweben sechs Opfer weiter in Lebensgefahr. Das berichteten die Ärzte im Regional Medical Center von Orlando bei einer Pressekonferenz. Insgesamt werden dort noch 27 Patienten behandelt, meist wegen Schusswunden. "Die meisten erholen sich stetig", sagte der behandelnde Arzt. Es seien jedoch weiterhin Operationen notwendig. Einige Patienten müssten auch mit lebenslangen Beeinträchtigungen rechnen.

© SZ.de/fie/mane
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