Opioid-Krise in den USA:"Ihr könnt nicht einfach mein Kind töten und bloß eine Geldstrafe zahlen"

Opioid-Krise in den USA: Jen Trejo mit einem Foto ihres Sohnes. Vor dem Supreme Court stehen Schilder mit den Namen weiterer Opfer der Opioid-Krise.

Jen Trejo mit einem Foto ihres Sohnes. Vor dem Supreme Court stehen Schilder mit den Namen weiterer Opfer der Opioid-Krise.

(Foto: Stephanie Scarbrough/AP)

Überdosen bringen in den USA mehr Menschen um als Schusswaffen und Verkehrsunfälle zusammen. Nun soll der Oberste Gerichtshof entscheiden, welche Schuld die Pharma-Milliardärsfamilie Sackler trifft.

Von Peter Burghardt, Washington

Nun ist diese amerikanische Tragödie also auch vor dem Obersten Gerichtshof gelandet, wen mag das wundern. Es geht um sehr viel Geld, aber vor allem geht es um Hunderttausende Tote. Darunter sind Kinder jener Frauen, die da am Montag vor dem höchstrichterlichen Gebäude in Washington protestieren. Sie wollen nicht, dass die Milliardärs-Familie Sackler mit einem Deal davonkommt, der ihr weiterhin ein Leben im Luxus sichert, verdient mit tödlichen Medikamenten.

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