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USA:Clinton: "Die Zukunft ist weiblich"

  • Hillary Clinton tritt in einem ersten öffentlichen Video-Statement seit der Amtseinführung von Donald Trump für feministische Ziele ein.
  • Sie appelliert an die Teilnehmerinnen der Makers-Konferenz in Kalifornien, mutig zu sein und gläserne Decken zu durchbrechen.
  • Bei der dreitägigen Konfernz treffen sich führende Frauen aus Politik, Wirtschaft und Unterhaltung.

Die erste Botschaft, die Hillary Clinton seit der Amtsübernahme von US-Präsident Donald Trump öffentlicht macht, ist eine feministische.

"Trotz all der Herausforderungen, denen wir uns gegenübersehen, bin ich überzeugt, dass - Ja! - die Zukunft weiblich ist", sagt die 69-Jährige in einem Video, das im Rahmen der Makers-Konferenz veröffentlicht wurde. Das Treffen führender Frauen aus Politik, Wirtschaft und Unterhaltung findet einmal im Jahr in Kalifornien statt.

Man müsse sich nur die "unglaubliche Energie" anschauen, die sich beim "Marsch der Frauen" im vergangenen Monat gezeigt habe, der Millionen von Menschen aufgerüttelt habe. Unter dem Motto "Marsch der Frauen" hatten in den USA und weltweit Millionen Menschen gegen Diskriminierung demonstriert. Mehr als je zuvor müssten Frauen nun das diesjährige Motto der Makers-Konferenz beherzigen: "Be bold" - seid mutig. "Wir brauchen starke Frauen, die aufstehen und ihre Stimme erheben", sagte Clinton.

Die Teilnehmerinnen der Konferenz forderte sie auf, ein Beispiel zu sein. Sie seien diejenigen, die in der Zukunft Geschichte schrieben und die gläserne Decke durchbrächen. "Zweifelt niemals, dass ihr wertvoll und machtvoll seid und jede Chance und Möglichkeit in der Welt verdient", bestärkt Clinton die Frauen.

Die dreitägige Makers-Konferenz geht noch bis Mittwoch. Auf ihr sprechen unter anderem Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey, Facebook-Chefin Sheryl Sandberg und die Feministin Gloria Steinem.

© SZ.de/gal/fued

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