25 Jahre 9/11Wie die USA vom Helden zum Wüterich wurden

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Die Heldenphase: Am 14. September 2001 spricht US-Präsident George W. Bush zu Freiwilligen und Feuerwehrleuten vor dem zerstörten World Trade Center.
Die Heldenphase: Am 14. September 2001 spricht US-Präsident George W. Bush zu Freiwilligen und Feuerwehrleuten vor dem zerstörten World Trade Center.
Foto: PAUL J. RICHARDS

Nur Stunden nach den islamistischen Anschlägen am Morgen des 11. September 2001 zieht Präsident George W. Bush fast unbegrenzte Machtbefugnisse an sich und beginnt den Krieg gegen den Terror. Beides prägt Amerikas Politik bis heute.

Von Reymer Klüver, München

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Keiner, der den 11. September 2001 bewusst erlebt hat, vergisst die Bilder des Schreckens. Die in einem Feuerball in die Wolkenkratzer krachenden Jets. Die in die Tiefe taumelnden Menschen, die in Panik aus den Fenstern gesprungen waren. Die in sich zusammensackenden Türme des World Trade Center. Nur wenige hingegen werden sich an die unspektakulären Aufnahmen von George W. Bush an diesem Morgen erinnern, als ihm bei einem Grundschulbesuch in Sarasota in Florida die Nachricht ins Ohr geflüstert wird:

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25 Jahre  9/11
:Die Jagd auf den Staatsfeind Nummer eins dauerte zehn Jahre

Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sind die USA auf Rache aus. Aber erst 2011 finden und töten Spezialkräfte Osama bin Laden, den Drahtzieher der Attacken. Seine Terrorzelle existiert bis heute.

SZ PlusVon Tomas Avenarius und Tobias Matern

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