250-Jahr-Feier der USA„Ich verstehe, dass viele Amerikaner keine Lust auf dieses Fest haben“

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Hochstimmung? Das Riesenrad „Freedom 250“ auf dem Festgelände in der Nähe des US-Kapitols in Washington, D.C., wird sich noch bis zum 10. Juli drehen.
Hochstimmung? Das Riesenrad „Freedom 250“ auf dem Festgelände in der Nähe des US-Kapitols in Washington, D.C., wird sich noch bis zum 10. Juli drehen. Nathan Howard/Reuters

Die Historikerin Jill Lepore über 250 Jahre USA, Donald Trumps Angst vor dem Tod und die Frage, ob die amerikanische Verfassung das Land vor seinem aktuellen Präsidenten retten kann.

Interview von Boris Herrmann, New York

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Während des Gesprächs mit Jill Lepore fliegen die Funken und zischen die Flammen. Die derzeit vielleicht populärste Historikerin der Vereinigten Staaten lebt in Vermont. Und wer in Vermont lebt, kocht seinen Ahornsirup selbst. Lepore, Holzfällerhemd, Brille im Haar, hat an diesem Vormittag schon ihren Kessel auf dem offenen Feuer angeheizt und ihren Laptop so platziert, dass sie über die Gegenwart der amerikanischen Vergangenheit sprechen kann, während sie Holz nachlegt und Sirup rührt.

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