US-Wahl: Gewinner und Verlierer – Verlierer: Christine O'Donnell

Nachdem Christine O'Donnell die Vorwahlen der Republikaner für die Senatswahl in Delaware gewonnen hatte, unkten viele Beobachter, die Vertreterin der Ultrarechten könne viele Wähler verschrecken. Sie behielten recht: Zwar erreichte O'Donnell am Wahltag 40 Prozent der Stimmen, ihrem demokratischen Konkurrenten Christopher Coons (56,6 Prozent) konnte sie aber nicht gefährlich werden. O'Donnell hatte es im Wahlkampf binnen kurzer Zeit zum Star der Tea-Party-Bewegung gebracht. Sie hatte Masturbation als Sünde bezeichnet, ihren Lebenslauf geschönt und Experimente mit Hexenkraft zugegeben. Die Wähler dankten es ihr nicht.

Bild: AFP 3. November 2010, 07:162010-11-03 07:16:28 © sueddeutsche.de/dpa/rtr/afp/mikö/gba