US-Wahl: Gewinner und VerliererTränen und Triumphe

Die "Hexe" der Tea-Party-Bewegung ist entzaubert: Christine O'Donnell scheitert an der Wahl zum US-Senat. Andere Ultrarechte schaffen es ins Parlament - und wollen Präsident Obama unter Druck setzen. Prominente Gewinner und Verlierer der US-Wahl.

Die "Hexe" der Tea-Party-Bewegung ist entzaubert: Christine O'Donnell scheitert an der Wahl zum US-Senat. Andere Ultrarechte schaffen es ins Parlament - und wollen Präsident Obama unter Druck setzen. Prominente Gewinner und Verlierer der US-Wahl. In Bildern.

Gewinner: Marco Rubio

Mit ihm zieht die rechtskonservative Tea-Party-Bewegung in den Senat ein: Der Republikaner Marco Rubio gewann in Florida mit 49 Prozent der Stimmen vor seinen Konkurrenten Charlie Crist (unabhängig) und Kendrick Meek (Demokraten). Crist gehörte ursprünglich ebenfalls den Republikanern an, er verließ die Partei jedoch, als die Tea Party ihn wegen eines zu Obama-freundlichen Kurses an den Pranger stellte. Beobachter erwarten von Rubio, dass er liberale Republikaner im Senat unter Druck setzt. Der 39 Jahre alte Anwalt hatte im Wahlkampf die Regierung von Barack Obama mehrfach als ernste Gefahr für die Zukunft der USA bezeichnet.

Bild: dpa 3. November 2010, 07:162010-11-03 07:16:28 © sueddeutsche.de/dpa/rtr/afp/mikö/gba