Sie hat noch deutlich üblere Zeiten erlebt hier in Georgia, USA. Es waren Zeiten, als Helen Butler und ihre Eltern nur durch den Hintereingang ins Restaurant durften, weil vorn "whites only" stand. Sie ging auf eine Highschool für "colored", wie ihre Hautfarbe damals ganz offiziell hieß - "alle in meiner Schule sahen aus wie ich", sagt sie und lacht, lange her und doch so nah. Sie hat auch noch die Fernsehbilder im Kopf, als am 7. März 1965 Polizisten mit Pferden und Schäferhunden Afroamerikaner jagten. Selma, Alabama, der Bloody Sunday.
US-Präsidentschaftswahl"Wir Frauen könnten alles ändern"
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Helen Butler erinnert sich noch an die Rassentrennung in den USA. Heute wirbt sie dafür, dass Afroamerikaner und Frauen im Swing State Georgia zur Wahl gehen. Doch die Republikaner machen ihnen das Wählen immer schwerer.
Von Peter Burghardt, Atlanta
