US-WahlTrumps letzte Hürde - 7 Fakten zum "electoral college"

Das Volk hat gewählt, jetzt müssen die Wahlmänner abstimmen. Was ist das "electoral college"? Und kann es für Trump noch zum Problem werden?

1. So wird der US Präsident gewählt

Vorwahlen, Wahlen und schließlich die Wahl des Präsidenten durch das sogenannte electoral college - es ist ein weiter Weg, bis die Amerikaner einen neuen Präsidenten bestimmt haben. Fast zwei Jahre dauert der gesamte Prozess.

In den Vorwahlen müssen sich die Parteien auf ihren Kandidaten einigen. Die Republikaner taten sich dieses Mal besonders schwer: Als der Vorwahlkampf im Frühjahr 2015 eröffnet wurde, galten noch drei US-Senatoren als aussichtsreichste Kandidaten: Der Texaner Ted Cruz, der Senator für Kentucky, Rand Paul, sowie Marco Rubio, Senator aus Florida.

Aber schon wenige Wochen nach Bekanntgabe seiner Kandidatur im Juni 2015 dominierte Donald Trump den Vorwahlkampf. Am 19. Juli 2016 wurde er auf dem Parteitag der Republikaner in Cleveland zum Präsidentschaftskandidaten gewählt. Bis zuletzt hatte es innerhalb der Partei massive Wiederstände gegen den Geschäftsmann und Entertainer gegeben.

Am 20. Januar 2017 soll Donald Trump als 45. US-Präsident vereidigt werden. Von dem Amt trennt ihn nur noch die Wahl durch das electoral college. Dieses Gremium aus Wahlmännern und -frauen bestimmt am 19. Dezember den neuen Präsidenten.

Im Bild: Donald Trump und seine zwei Konkurrenten Marco Rubio (links) und Ted Cruz bei einer Debatte im Vorwahlkampf.

2. Was genau ist das electoral college?

3. Wer wählt die Wahlmänner?

4. The winner takes it all ­- Deshalb gewann Trump die Wahl, obwohl mehr Wähler für Clinton stimmten

5. Sind die Wahlmänner an das Votum ihres Bundesstaates gebunden?

6. Die Geschichte hinter dem System der Wahlmänner

7. Die Kritik am electoral college

Bild: REUTERS 19. Dezember 2016, 08:512016-12-19 08:51:25 © SZ.de