bedeckt München 11°

Russischer Einfluss auf US-Wahl 2016:"Zwietracht in der amerikanischen Politik und Gesellschaft"

US-Wahl 2016: Donald Trump und Hillary Clinton

Hillary Clinton spricht bei einem Rededuell mit Donald Trump im Herbst 2016 im US-Bundesstaat Missouri.

(Foto: REUTERS)

Im US-Wahlkampf 2016 versuchte der Kreml, Weiße gegen Schwar­ze aufzuhetzen, Christen gegen Muslime, Linke gegen Rechte - und der Kandidatin Clinton zu schaden. Das stellt ein Senatsbericht fest. Eine Frage wird für immer offen bleiben.

Von Hubert Wetzel, Washington

Klarer kann ein Satz kaum sein: "Der Ausschuss hat herausgefunden, dass die Internet Research Agency (IRA) auf Anweisung des Kreml versucht hat, die US-Präsidentschaftswahl 2016 dadurch zu beeinflussen, dass sie die Erfolgschancen von Hillary Clinton beschädigt und Donald Trump unterstützt hat." So steht es in dem Bericht zur russischen Einmischung in die amerikanische Wahl vor vier Jahren, den der Geheimdienstausschuss des US-Senats jetzt nach drei Jahren Ermittlungsarbeit vorgelegt hat. Kein "hätte" oder "könnte", kein "womöglich" oder "vielleicht", sondern Subjekt, Prädikat, Objekt: Der Kreml half 2016 dem Republikaner Trump, die Demokratin Clinton zu besiegen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
The Mole, Pressebilder
Nordkorea
Zwei Männer gegen Nordkorea
IV: Sex und Liebe in Zeiten von Corona
Sex und Corona
"Sex ist gerade ohnehin sinnvoll: Ein Orgasmus stärkt das Immunsystem"
Psychologie
"Wie wir leben, beeinflusst unser Sterben"
Junge 11 Monate wird beim Essen gefüttert feeding a baby BLWX100034 Copyright xblickwinkel McPh
Ernährung
Die ersten 1000 Tage entscheiden
Bürogebäude von ThyssenKrupp in Essen
Karriere
"Im Arbeitsleben sind wir keine Familie"
Zur SZ-Startseite