DeutschlandGeheimdienste sind besorgt über neue US-Sicherheitsstrategie

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Sinan Selen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, bei einem Symposium seiner Behörde am Montag.
Sinan Selen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, bei einem Symposium seiner Behörde am Montag. (Foto: Bernd von Jutrczenka/DPA)

Der Verfassungsschutz mahnt mehr Befugnisse an, um unabhängiger von amerikanischen Geheimdiensten zu werden. Denkbar sei sogar, dass sich die USA bei Wahlen in Europa stärker einmischen könnten.

Von Markus Balser, Berlin

Die Kritik der US-Regierung an Europa und die Pläne für eine stärkere politische Einmischung auf dem Kontinent, die in der neuen Sicherheitsstrategie der USA zu lesen sind, lösen in Deutschland ernste Sorgen aus. „Ich würde aus solcher Strategie nicht den Schluss ziehen, dass wir mit Amerika brechen“, sagte Verfassungsschutz-Präsident Sinan Selen am Montag in Berlin auf einem Symposium seiner Behörde. Deutschland müsse jedoch seine Allianzen überprüfen und sich stärker als bislang europäisch vernetzen, mahnte Selen.

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