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Wichtige Updates
USA drängen auf Auskunft zum Pestverdacht in Russland
Notstand in US-Bundesstaat New York wegen Masernfällen
Laut Medien: Bomberabzug aus Großbritannien wegen Gefahr iranischen Drohnenangriffs
Beni Rae Harmony ist neue Vize-Sprecherin des Weißen Hauses
US-Luftwaffe beordert Bomber aus Sicherheitsgründen aus Großbritannien zurück
Barbara Klimke
USA drängen auf Auskunft zum Pestverdacht in Russland
US-Präsident Donald Trump will wegen eines Verdachtsfalls auf Lungenpest mit Kremlchef Wladimir Putin telefonieren. Er antwortete auf eine Journalistenfrage, ob er mit Putin über den Fall gesprochen habe: „Ich habe einen Termin für ein Telefonat.“ Es werde sehr bald stattfinden.
Die US-Gesundheitsbehörde CDC hatte zuvor auf der Plattform X mitgeteilt, dass sie Kenntnis habe von Berichten über den Verdachtsfall in der russischen Region Irkutsk, der zum Tod einer Laborantin geführt hat. Die CDC machte zugleich deutlich, dass der berichtete Fall nicht bestätigt sei. Nach Angaben der zuständigen russischen Behörde ist der Tod der 28-Jährigen, die am Institut zur Bekämpfung von Pestkrankheiten arbeitete, nicht auf einen Pesterreger zurückzuführen; als Todesursache wurde eine „Lungenentzündung unbekannter Herkunft“ genannt. Die Frau war am Freitag im Kreiskrankenhaus der Stadt Schelechow bei Irkutsk in Sibirien gestorben.
Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) drängt auf mehr Informationen aus Russland. Die WHO bot Russland Hilfe bei der Aufklärung der Ursache an. Man stehe mit den russischen Gesundheitsbehörden in Kontakt und habe technische Unterstützung angeboten, teilte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf der Plattform X mit.
Mehr zum Thema finden Sie hier:
Die US-Gesundheitsbehörde CDC hatte zuvor auf der Plattform X mitgeteilt, dass sie Kenntnis habe von Berichten über den Verdachtsfall in der russischen Region Irkutsk, der zum Tod einer Laborantin geführt hat. Die CDC machte zugleich deutlich, dass der berichtete Fall nicht bestätigt sei. Nach Angaben der zuständigen russischen Behörde ist der Tod der 28-Jährigen, die am Institut zur Bekämpfung von Pestkrankheiten arbeitete, nicht auf einen Pesterreger zurückzuführen; als Todesursache wurde eine „Lungenentzündung unbekannter Herkunft“ genannt. Die Frau war am Freitag im Kreiskrankenhaus der Stadt Schelechow bei Irkutsk in Sibirien gestorben.
Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) drängt auf mehr Informationen aus Russland. Die WHO bot Russland Hilfe bei der Aufklärung der Ursache an. Man stehe mit den russischen Gesundheitsbehörden in Kontakt und habe technische Unterstützung angeboten, teilte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf der Plattform X mit.
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Trump will „patriotische“ Werbung jetzt doch selbst zahlen
Nach Vorwürfen der Finanzierung von Wahlwerbung mit Steuergeldern will US-Präsident Donald Trump die Kosten der umstrittenen Video-Botschaften künftig selbst tragen. Zwar betrachte er die Clips als „positive Werbung für unsere großartigen USA.“, und eigentlich sei es „Standard“, dafür auch US-Gelder auszugeben, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Doch er habe entschieden, die „patriotische Werbung“ selbst und mit dem Geld, das er für die „Make America Great Again“-Bewegung gesammelt habe, zu bezahlen.
Notstand in US-Bundesstaat New York wegen Masernfällen
Wegen steigender Zahlen von Maserninfektionen in ländlichen Gebieten des US-Bundesstaates New York hat Gouverneurin Kathy Hochul den Notstand ausgerufen. Dies ermögliche dem Bundesstaat, schneller auf den Ausbruch zu reagieren und gestatte medizinischem Fachpersonal, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um mehr Einwohner New Yorks bei Bedarf impfen und testen zu lassen, hieß es in einer Mitteilung.
Unter anderem kann mit dieser Exekutivorder der Kreis derjenigen ausgeweitet werden, die eine Impfung verabreichen dürfen, etwa auf Rettungskräfte und Apotheker. „Niemand sollte durch eine durch Impfung vermeidbare Krankheit schwer erkranken oder sterben“, sagte Hochul demnach. „Deshalb habe ich Maßnahmen ergriffen, um die Zahl der medizinischen Fachkräfte zu erhöhen, die Impfungen und Tests durchführen können.“
Bis zum 3. Oktober wurden der Mitteilung zufolge seit Jahresbeginn insgesamt 108 Masernfälle im Bundesstaat New York verzeichnet - sieben davon in der Millionenstadt New York City und 101 im übrigen Gebiet. Zugleich steigen USA-weit und auch global die Fallzahlen, wie es weiter heißt.
In den USA hatte die Zahl der Maserninfektionen bereits bis Juli den höchsten Stand seit Jahrzehnten erreicht. Mehr als 2300 Fälle in 45 Bundesstaaten wurden registriert und damit mehr als im gesamten Jahr 2025, wie aus Zahlen der Gesundheitsbehörde CDC und der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervorging. Das Nachbarland Kanada hatte 2025 seinen Status als „masernfrei“ bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach einem Ausbruch verloren.
Der von US-Präsident Donald Trump ernannte Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. steht wegen der steigenden Zahlen der Maserninfektionen schon seit geraumer Zeit in der Kritik. Er hatte immer wieder Zweifel an der Sinnhaftigkeit von Impfungen geäußert.
Unter anderem kann mit dieser Exekutivorder der Kreis derjenigen ausgeweitet werden, die eine Impfung verabreichen dürfen, etwa auf Rettungskräfte und Apotheker. „Niemand sollte durch eine durch Impfung vermeidbare Krankheit schwer erkranken oder sterben“, sagte Hochul demnach. „Deshalb habe ich Maßnahmen ergriffen, um die Zahl der medizinischen Fachkräfte zu erhöhen, die Impfungen und Tests durchführen können.“
Bis zum 3. Oktober wurden der Mitteilung zufolge seit Jahresbeginn insgesamt 108 Masernfälle im Bundesstaat New York verzeichnet - sieben davon in der Millionenstadt New York City und 101 im übrigen Gebiet. Zugleich steigen USA-weit und auch global die Fallzahlen, wie es weiter heißt.
In den USA hatte die Zahl der Maserninfektionen bereits bis Juli den höchsten Stand seit Jahrzehnten erreicht. Mehr als 2300 Fälle in 45 Bundesstaaten wurden registriert und damit mehr als im gesamten Jahr 2025, wie aus Zahlen der Gesundheitsbehörde CDC und der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervorging. Das Nachbarland Kanada hatte 2025 seinen Status als „masernfrei“ bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach einem Ausbruch verloren.
Der von US-Präsident Donald Trump ernannte Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. steht wegen der steigenden Zahlen der Maserninfektionen schon seit geraumer Zeit in der Kritik. Er hatte immer wieder Zweifel an der Sinnhaftigkeit von Impfungen geäußert.
Frühere Trump-Sprecherin Leavitt wechselt zu Fox News
Die ehemalige Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, wird vom 1. November an beim konservativen Sender Fox News arbeiten. Das teilte der Sender in einer Erklärung mit. Leavitt werde politische Analysen und Kommentare liefern, hieß es. Laut der Mitteilung lebt Leavitt in New Hampshire. Wie CNN berichtet, will Fox News ein Studio in Leavitts Haus einrichten. Von dort soll die 29-Jährige arbeiten.
Leavitt ist die dritte Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump, die nach ihrem Rücktritt zu dem konservativen Sender wechselt. Kayleigh McEnany, die dieses Amt in der Endphase von Trumps erster Amtszeit innehatte, wechselte bereits zu Fox News, genauso wie Sarah Huckabee Sanders.
Leavitt ist die dritte Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump, die nach ihrem Rücktritt zu dem konservativen Sender wechselt. Kayleigh McEnany, die dieses Amt in der Endphase von Trumps erster Amtszeit innehatte, wechselte bereits zu Fox News, genauso wie Sarah Huckabee Sanders.
Leavitt war Ende August von ihrem Posten als Trumps Pressesprecherin zurückgetreten, um mehr Zeit für ihre Familie zu haben, wie sie sagte. Die bisher jüngste Sprecherin des Weißen Hauses hatte im Mai ihr zweites Kind zur Welt gebracht und war kurz vor der Ankündigung ihres Rücktritts erst aus dem Mutterschutz zurückgekehrt. Leavitt hat bereits einen zweijährigen Sohn.

Karoline Leavitt hält auf dem Parteitag der Republikaner im September eine Rede. . Julio Cortez/AP/dpa
Anna Schimpp
Laut Medien: Bomberabzug aus Großbritannien wegen Gefahr iranischen Drohnenangriffs
Die Vereinigten Staaten haben ihre Langstreckenbomber US-Medien zufolge aus Sorge vor einem möglichen iranischen Drohnenangriff von einem Militärstützpunkt in Großbritannien abgezogen. Es habe dringende Bedenken vor einem potenziellen komplexen Angriff - angeordnet von der iranischen Revolutionsgarde - gegeben, schrieb das Wall Street Journal unter Berufung auf über die Angelegenheit informierte US-amerikanische und europäische Beamte.
Der geplante Angriff war demnach Teil eines vielschichtigen iranischen Komplotts, der darauf abzielte, die Flugzeuge anzugreifen und Personal auf dem Stützpunkt RAF Fairford zu töten, darunter auch US-Piloten. Auch das Nachrichtenportal Axios berichtete gestützt auf US-Beamte, dass der Anlass für den Abzug von etwa einem Dutzend B-1-Bombern am Wochenende Geheimdienstinformationen gewesen seien, die auf einen möglichen iranischen Drohnenangriff hindeuteten.
US-Präsident Donald Trump bestätigte einen solchen Grund am Montag nicht. Auf die Frage eines Reporters, ob die Gefahr bestehe, dass Iran Kampfdrohnen nach Großbritannien gebracht und ob er deshalb die Bomber abgezogen habe, antwortete er: „Das kann ich Ihnen nicht sagen.“ Wenn Iran das getan hätte, würde er einen hohen Preis dafür zahlen. Ohne diese zu konkretisieren, erwähnte Trump aber, dass es Bedrohungen gegeben habe. „Warum sollten wir die Bomber also dort lassen? Also haben wir sie ein wenig verlegt, nicht sehr weit“, sagte der US-Präsident. Auf Nachfrage eines Journalisten sagte er, dass die Menschen, die hinter der Bedrohung steckten, vermutlich in Verbindung mit Iran stünden.
Stunden zuvor hatte US-Außenminister Marco Rubio dagegen betont, dass der Abzug nicht in direktem Zusammenhang mit mutmaßlichen Terrordrohungen stehe. „Ich würde das nicht unmittelbar mit der Entscheidung über die Verlegung in Verbindung bringen“, sagte Rubio. Grundsätzlich sei die Verlegung „nichts Ungewöhnliches“.
Der geplante Angriff war demnach Teil eines vielschichtigen iranischen Komplotts, der darauf abzielte, die Flugzeuge anzugreifen und Personal auf dem Stützpunkt RAF Fairford zu töten, darunter auch US-Piloten. Auch das Nachrichtenportal Axios berichtete gestützt auf US-Beamte, dass der Anlass für den Abzug von etwa einem Dutzend B-1-Bombern am Wochenende Geheimdienstinformationen gewesen seien, die auf einen möglichen iranischen Drohnenangriff hindeuteten.
US-Präsident Donald Trump bestätigte einen solchen Grund am Montag nicht. Auf die Frage eines Reporters, ob die Gefahr bestehe, dass Iran Kampfdrohnen nach Großbritannien gebracht und ob er deshalb die Bomber abgezogen habe, antwortete er: „Das kann ich Ihnen nicht sagen.“ Wenn Iran das getan hätte, würde er einen hohen Preis dafür zahlen. Ohne diese zu konkretisieren, erwähnte Trump aber, dass es Bedrohungen gegeben habe. „Warum sollten wir die Bomber also dort lassen? Also haben wir sie ein wenig verlegt, nicht sehr weit“, sagte der US-Präsident. Auf Nachfrage eines Journalisten sagte er, dass die Menschen, die hinter der Bedrohung steckten, vermutlich in Verbindung mit Iran stünden.
Stunden zuvor hatte US-Außenminister Marco Rubio dagegen betont, dass der Abzug nicht in direktem Zusammenhang mit mutmaßlichen Terrordrohungen stehe. „Ich würde das nicht unmittelbar mit der Entscheidung über die Verlegung in Verbindung bringen“, sagte Rubio. Grundsätzlich sei die Verlegung „nichts Ungewöhnliches“.
Die US-Streitkräfte hatten im März weitere Langstreckenbomber nach Großbritannien verlegt, um so flexibler im Krieg gegen Iran agieren zu können. Wären diese oder US-Soldaten tatsächlich durch einen iranischen Drohnenangriff auf dem Stützpunkt getroffen worden, hätte das auch im Nahen Osten wieder zu einer erheblichen Eskalation des festgefahrenen Kriegs führen können.
Das Wall Street Journal hatte bereits vor dem Abzug der Bomber vergangene Woche berichtet, dass US-Beamte Kenntnis über einen Komplott mit Verbindung zu Iran hätten, dessen Ziel es sei, Flugzeuge und Personal auf dem Stützpunkt anzugreifen. Die iranische Revolutionsgarde rekrutierten demnach britische Staatsangehörige, um den Plan auszuführen. Er habe mehrere Schritte umfasst, darunter ein Ablenkungsmanöver in der Umgebung, schrieb die Zeitung.
Großbritanniens Premierminister Andy Burnham hatte nach ihrer Festnahme Hinweise auf eine mögliche Verbindung zu Iran bestätigt. US-Außenminister Rubio hatte von einer Beteiligung eines „ausländischen Akteurs“ gesprochen.
Anna Schimpp
Beni Rae Harmony ist neue Vize-Sprecherin des Weißen Hauses
Die frühere Medienschaffende Beni Rae Harmony ist neue stellvertretende Pressesprecherin des Weißen Hauses. Sie werde „eine hervorragende Ergänzung“ für das Kommunikationsteam von US-Präsident Donald Trump sein, teilte die ebenfalls stellvertretende Regierungssprecherin Anna Kelly mit. Medien zufolge ist Harmony erst 24 Jahre alt. Sie geriet wegen eines Fotos in die Schlagzeilen, das sie mit einem T-Shirt mit provozierender Aussage über den demokratischen Ex-US-Präsidenten Joe Biden zeigen soll.
Zuvor berichtete Harmony als Korrespondentin des stramm konservativen Senders Real America’s Voice aus dem Weißen Haus. Auf ihrem LinkedIn-Profil bezeichnet sie sich selbst als „vielseitigen Medienprofi mit den Fähigkeiten, in einer Vielzahl von Rollen zu glänzen“. Dabei blicke sie auf drei Jahre Erfahrung als Fernsehmoderatorin, Reporterin und Produzentin zurück. Sie sieht sich zudem als „Journalistin und Geschichtenerzählerin“.
Bereits vor ihrer Zeit in den Medien hatte sie erste Einblicke in die Arbeit der Regierung gesammelt: Sie gibt an, ab November 2020 ein sechsmonatiges Kommunikationspraktikum im US-Repräsentantenhaus absolviert zu haben, bevor sie dann als stellvertretende Pressesprecherin für die republikanischen Kongressabgeordneten Paul Gosar und Matt Gaetz arbeitete. Beide gelten als Hardliner der „Make America Great Again“-Bewegung.
Zuvor berichtete Harmony als Korrespondentin des stramm konservativen Senders Real America’s Voice aus dem Weißen Haus. Auf ihrem LinkedIn-Profil bezeichnet sie sich selbst als „vielseitigen Medienprofi mit den Fähigkeiten, in einer Vielzahl von Rollen zu glänzen“. Dabei blicke sie auf drei Jahre Erfahrung als Fernsehmoderatorin, Reporterin und Produzentin zurück. Sie sieht sich zudem als „Journalistin und Geschichtenerzählerin“.
Bereits vor ihrer Zeit in den Medien hatte sie erste Einblicke in die Arbeit der Regierung gesammelt: Sie gibt an, ab November 2020 ein sechsmonatiges Kommunikationspraktikum im US-Repräsentantenhaus absolviert zu haben, bevor sie dann als stellvertretende Pressesprecherin für die republikanischen Kongressabgeordneten Paul Gosar und Matt Gaetz arbeitete. Beide gelten als Hardliner der „Make America Great Again“-Bewegung.
Unterdessen scheint weiterhin kein Nachfolger oder Nachfolgerin für Trumps Sprecherin Karoline Leavitt gefunden zu sein. Sie hatte Ende August als Pressesprecherin des Weißen Hauses aufgehört und zuvor Trump seit dem Beginn seiner zweiten Amtszeit als jüngste Sprecherin überhaupt begleitet. Für Leavitt selbst geht es laut New York Times nun als Kommentatorin beim konservativen Sender Fox News weiter. Ab 1. November solle sie in einer Reihe von Sendungen ihre Meinung beitragen.
Barbara Klimke
Angriff auf Schnellboot in der Karibik mit vier Toten
Erneut hat das US-Militär ein Schnellboot in der Karibik zerstört, das angeblich zum Drogenschmuggel genutzt wurde, und dabei vier Menschen getötet. Das für die Region zuständige Militärkommando Southcom veröffentlichte ein Video, auf dem ein fahrendes Boot von einem nicht identifizierbaren Geschoss getroffen wird, explodiert und in einem riesigen Feuerball aufgeht. Das Schnellboot sei nach Geheimdienstberichten aktiv am Drogenhandel beteiligt gewesen, hieß es. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
Auf Anordnung von Präsident Donald Trump greift das US-Militär seit Herbst vergangenen Jahres immer wieder Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik an, mit denen nach Regierungsangaben Drogen in die USA geschmuggelt werden. Wie auch diesmal ist danach meist von getöteten „Drogenterroristen“ die Rede. Insgesamt sollen bei dem Einsatz „Southern Spear“ bislang Dutzende Boote getroffen und mehr als zweihundert Menschen getötet worden sein. Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind.
Barbara Klimke
US-Luftwaffe beordert Bomber aus Sicherheitsgründen aus Großbritannien zurück
Die USA haben ihre zwölf B-1-Bomber vom britischen Luftwaffenstützpunkt RAF Fairford abgezogen. Dies geschah eine Woche nach der Festnahme mehrerer Männer, die im Verdacht stehen, dort Terroranschläge vorbereitet zu haben. „Wir können nun bestätigen, dass alle US-Bomber, die auf dem Stützpunkt RAF Fairford stationiert waren, wieder an ihre Heimatstützpunkte in den Vereinigten Staaten zurückgekehrt sind“, teilte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums mit. Das Pentagon erklärte, aus Gründen der operativen Sicherheit habe man die Verlegung „nicht in Echtzeit“ bestätigen können.
Nach Informationen der New York Times seien neue Drohungen gegen den Militärstützpunkt der Grund für den überraschenden Abzug der US-Langstreckenbomber gewesen. Dazu äußerte sich das Pentagon nicht.
Der britische Premierminister Andy Burnham hatte vergangene Woche gesagt, es gebe „starke Anzeichen“ für eine Verwicklung Irans in die mutmaßlichen Anschlagspläne. Die iranische Botschaft in London nannte das Propaganda. Großbritannien hatte den USA erlaubt, die Bomber für Angriffe auf iranische Raketenstellungen zu nutzen, von denen aus Schiffe in der Straße von Hormus attackiert worden waren.
Nach Informationen der New York Times seien neue Drohungen gegen den Militärstützpunkt der Grund für den überraschenden Abzug der US-Langstreckenbomber gewesen. Dazu äußerte sich das Pentagon nicht.
Der britische Premierminister Andy Burnham hatte vergangene Woche gesagt, es gebe „starke Anzeichen“ für eine Verwicklung Irans in die mutmaßlichen Anschlagspläne. Die iranische Botschaft in London nannte das Propaganda. Großbritannien hatte den USA erlaubt, die Bomber für Angriffe auf iranische Raketenstellungen zu nutzen, von denen aus Schiffe in der Straße von Hormus attackiert worden waren.
Anna Lea Jakobs

Nach gescheiterter Hinrichtung: Pike weiter bewusstlos
Tage nach ihrer gescheiterten Hinrichtung ist die zum Tode verurteilte US-Amerikanerin Christa Pike mutmaßlich weiter in kritischem Zustand. Die 50-Jährige soll laut ihrer Anwälte weiterhin bewusstlos, intubiert und in einem Krankenhaus im Raum Nashville künstlich beatmet werden. Das Krankenhauspersonal arbeitet daran, ihr Leben zu retten und das verabreichte Pentobarbital aus ihrem Körper zu entfernen.
Pike sollte am vergangenen Mittwochabend (Ortszeit) per Giftspritze hingerichtet werden. Doch auch nachdem ihr nach Angaben der Behörden die im Protokoll vorgesehenen zwei Dosen Pentobarbital verabreicht worden waren, lebte sie weiter. Warum die Hinrichtung scheiterte, hat Tennessee bislang nicht erläutert. Die Strafvollzugsbehörde erklärte aber unmittelbar danach, alle vorgesehenen Schritte des Protokolls seien eingehalten worden.
Die Verteidigung vermutet, dass zumindest ein Teil des Pentobarbitals wegen Problemen mit den Zugängen nicht in die Blutbahn, sondern in umliegendes Gewebe gelangte. Der Staat hat diese Darstellung bislang nicht bestätigt. Die genaue Ursache soll nun eine unabhängige Untersuchung klären. Gouverneur Bill Lee hatte die letzte noch für dieses Jahr geplante Hinrichtung abgesagt.
Anna Lea Jakobs

Trump ernennt Geheimdienstchef zum KI-Beauftragten
US-Präsident Donald Trump hat seinen Geheimdienstchef Jay Clayton zum neuen KI-Beauftragten der Regierung ernannt. Das berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf ein Interview mit Clayton. Demnach soll Clayton ein neues Gremium des Weißen Hauses leiten, das innerhalb von 120 Tagen über die Risiken und Chancen von Künstlicher Intelligenz (KI) berichten soll. Das Gremium, von der Regierung als „Super Intelligence Force“ bezeichnet, solle sicherstellen, dass die USA bei hochentwickelter KI führend blieben, sagte Clayton dem Blatt. „Das Risiko, nicht der Erste zu sein, ist hoch.“
Hintergrund der Ernennung ist eine intensive Debatte über die Sicherheit von KI. Einige Forscher warnen, die Technologie könne für den Menschen gefährlich werden. Politiker beider Parteien fordern deshalb eine stärkere Regulierung. Trump selbst hat sich für eine zurückhaltende Regulierung ausgesprochen, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China nicht zu gefährden. Trump beruft damit zum zweiten Mal einen Berater für dieses Thema. Dem neuen Gremium sollen unter anderem auch Vizepräsident JD Vance und Verteidigungsminister Pete Hegseth angehören.
Anna Lea Jakobs

Cornell-Präsident beunruhigt nach mutmaßlicher Gruppenvergewaltigung an der Elite-Universität
Nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Universität Cornell zeigt ihr Präsident Mitgefühl mit der betroffenen Studentin. „Was Jane Doe im Jahr 2024 widerfahren ist, ist zutiefst beunruhigend und wird unsere Gemeinschaft noch viele Jahre belasten“, sagte Michael I. Kotlikoff in einem Video. Bei Jane Doe handelt es sich um das Pseudonym einer ehemaligen Studentin, die sieben Männern vorwirft, sie 2024 in einem Verbindungshaus auf dem Uni-Gelände sexuell missbraucht und vergewaltigt zu haben.
Der Frau zufolge wurde sie mit Alkohol und Drogen gefügig gemacht. Ihre Aussagen kurz nach dem Vorfall führten nicht zu einem Verfahren. Deswegen wurde die Universität öffentlich kritisiert. Nach einer neuen Zivilklage wird der Fall nun erneut untersucht. New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul ließ die Ermittlungen unter Sonderaufsicht stellen.
Kotlikoff räumte in seinem Video ein, dass er von „Frustration“ gehört habe, dass seine Hochschule „nicht ausreichend darüber kommuniziert hat, was die Universität nach der Meldung des Übergriffs unternommen hat“. Dies habe zu Misstrauen geführt. Kotlikoff betonte, dass es „rechtliche und datenschutzrechtliche Grenzen“ gebe. Die Universität wolle sich aber verstärkt darum bemühen, mehr zu erklären, die ergriffenen Maßnahmen zu erläutern und transparenter zu sein.
„Mir schmerzt das Herz, wenn ich daran denke, was sie durchgemacht hat“, sagt Kotlikoff. Der Vorfall werfe „herzzerreißende und beunruhigende Fragen zu sexueller Gewalt, Entmenschlichung und Aspekten der Partykultur, des Alkohol- und Drogenkonsums“ auf.
„Mir schmerzt das Herz, wenn ich daran denke, was sie durchgemacht hat“, sagt Kotlikoff. Der Vorfall werfe „herzzerreißende und beunruhigende Fragen zu sexueller Gewalt, Entmenschlichung und Aspekten der Partykultur, des Alkohol- und Drogenkonsums“ auf.
Anna Lea Jakobs

US-Küstenwache findet Trümmerteile von vermisstem Flugzeug
Die US-Küstenwache hat Trümmerteile entdeckt, die ihren Angaben zufolge zu einem vor der Ostküste der USA vermissten Kleinflugzeug gehören. Die Suche nach den sechs Passagieren werde in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) fortgesetzt, teilte die Küstenwache mit. Es handelt sich ihren Angaben zufolge um vier kanadische Staatsbürger und zwei aus Bermuda.
Der Kontakt zur Maschine war laut Küstenwache am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) abgebrochen. Suchtrupps fahndeten daraufhin auf dem Wasser sowie aus der Luft nach dem Flugzeug. In einem Statement des Flughafens Nantucket – einem der nächstgelegenen Airports an der Küste zur letzten bekannten Stelle der Maschine – hieß es, dass das Flugzeug vor dem Kontaktabbruch noch einen Notfall deklariert habe. „Die genauen Umstände des Vorfalls bleiben jedoch unklar“, heißt es in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Barbara Klimke
Wegen der Zeitumstellung: Trump macht Telefonnummer eines Senators publik
Donald Trump hat im Streit über die dauerhafte Einführung der Sommerzeit die mutmaßliche Telefonnummer des republikanischen Senators Tom Cotton veröffentlicht. Der US-Präsident forderte seine Anhänger auf seinem Social-Media-Kanal auf, den Senator anzurufen.
Cotton blockiert einen von Trump unterstützten Gesetzentwurf, mit dem die halbjährliche Zeitumstellung beendet würde. Der Senator erklärte daraufhin auf der Plattform X, die Bürger seines Bundesstaates Arkansas wollten nicht, dass ihre Kinder im Stockdunkeln zur Schule gingen.
Cotton blockiert einen von Trump unterstützten Gesetzentwurf, mit dem die halbjährliche Zeitumstellung beendet würde. Der Senator erklärte daraufhin auf der Plattform X, die Bürger seines Bundesstaates Arkansas wollten nicht, dass ihre Kinder im Stockdunkeln zur Schule gingen.
„Wenn Tom Cotton Arkansas an die erste Stelle setzen würde, würde er den Menschen dort eine zusätzliche Stunde Tageslicht verschaffen. Sie müssten nicht zweimal im Jahr in ihren Häusern, ihren Höfen, an ihren Arbeitsplätzen und sonst wo herumlaufen, um ihre Uhren umzustellen – und dabei oft vergessen, es zu tun. “Donald Trump
Das US-Repräsentantenhaus hatte dem Gesetzesvorhaben bereits im Juli zugestimmt, im Senat stößt es jedoch auf Widerstand. Trump argumentiert, mehr Sonnenlicht am Nachmittag sei gut für die Landwirtschaft und den Sport und verringere die Kriminalität.
Es ist nicht das erste Mal, dass Trump die Telefonnummer eines Senators veröffentlicht. Während seines ersten Präsidentschaftswahlkampfs las er 2015 bei einer Kundgebung die Nummer des Senators Lindsey Graham vor, den er damals als „Idioten“ bezeichnete.
Es ist nicht das erste Mal, dass Trump die Telefonnummer eines Senators veröffentlicht. Während seines ersten Präsidentschaftswahlkampfs las er 2015 bei einer Kundgebung die Nummer des Senators Lindsey Graham vor, den er damals als „Idioten“ bezeichnete.
Trump spricht von möglichen verstärkten Angriffen auf Iran nach US-Wahl
US-Präsident Donald Trump hält stärkere Angriffe auf Iran nach den Kongress-Zwischenwahlen im November für möglich. Das sagte er in einem Interview mit dem Magazin Time.
Zugleich verstärken die USA ihre militärische Präsenz im Nahen Osten. Der Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt und eine amphibische Einsatzgruppe mit weiteren Schiffen sind auf dem Weg in die Region. Die Verbände bringen voraussichtlich etwa 9000 bis 10 000 Seeleute und Marinesoldaten mit. Bei ihrer Ankunft könnten dort drei US-Flugzeugträgerkampfgruppen stationiert sein. Ob die Roosevelt zu den bereits eingesetzten Trägern hinzukommt oder einen von ihnen ablöst, ist noch unklar.
Trump kündigt Einmalzahlung von 90 Dollar für mehr als 20 Millionen krankenversicherte US-Amerikaner an
US-Präsident Donald Trump hat eine einmalige Zahlung von 90 Dollar an mehr als 20 Millionen Medicare-Versicherte angekündigt. Das Geld soll ihnen helfen, die monatlichen Prämien für Medicare Part B zu bezahlen.
Trump schrieb am Freitagabend (Ortszeit) in sozialen Medien, die Zahlungen kämen aus dem Medicare Improvement Fund. Der Kongress habe den Fonds mit zwei Milliarden Dollar ausgestattet, um das Medicare-Programm zu verbessern.
Nach Angaben des Weißen Hauses sollen die meisten Anspruchsberechtigten das Geld Anfang Oktober direkt überwiesen bekommen. Wer keine Direktüberweisung erhält, soll einen Scheck an die bei Medicare hinterlegte Adresse bekommen.
Die Ankündigung kommt gut einen Monat vor den Kongress-Zwischenwahlen (den sogenannten Midterms) im November. Im September hatte Trump versprochen, jedem erwachsenen US-Bürger 5000 Dollar zu zahlen, falls die Republikaner bei den Zwischenwahlen beide Kongresskammern behalten. Analysten, Ökonomen und einzelne Republikaner im Kongress äußerten Zweifel an dem Vorhaben.
Trump schrieb am Freitagabend (Ortszeit) in sozialen Medien, die Zahlungen kämen aus dem Medicare Improvement Fund. Der Kongress habe den Fonds mit zwei Milliarden Dollar ausgestattet, um das Medicare-Programm zu verbessern.
Nach Angaben des Weißen Hauses sollen die meisten Anspruchsberechtigten das Geld Anfang Oktober direkt überwiesen bekommen. Wer keine Direktüberweisung erhält, soll einen Scheck an die bei Medicare hinterlegte Adresse bekommen.
Die Ankündigung kommt gut einen Monat vor den Kongress-Zwischenwahlen (den sogenannten Midterms) im November. Im September hatte Trump versprochen, jedem erwachsenen US-Bürger 5000 Dollar zu zahlen, falls die Republikaner bei den Zwischenwahlen beide Kongresskammern behalten. Analysten, Ökonomen und einzelne Republikaner im Kongress äußerten Zweifel an dem Vorhaben.