KlimawandelWie die US-Regierung den Wetterdienst zerstört

Lesezeit: 4 Min.

Holzkreuze erinnern am Guadalupe River in Texas an die mindestens 130 Opfer der Sturzflut am 4. Juli. Wurden die Menschen zu wenig und zu spät gewarnt?
Holzkreuze erinnern am Guadalupe River in Texas an die mindestens 130 Opfer der Sturzflut am 4. Juli. Wurden die Menschen zu wenig und zu spät gewarnt? Eric Gay/AP

Die Republikaner sparen den National Weather Service kaputt, ebenso die Hochwasserprävention. Wo Unwetter bevorstehen und wer sich in Sicherheit bringen muss, wird man wohl vielerorts bald erraten müssen.

Von Boris Herrmann, New York

Ein Gespräch mit Brian LaMarre hört sich so an, als hätte er seinen Lieblingsjob nie aufgegeben. Er sagt immer noch „wir“, wenn er vom Nationalen Wetterdienst spricht, seinem ehemaligen Arbeitgeber. Und von Florida aus, wo er gerade telefoniert, hat er auch die Großwetterlage über New York stets im Blick. Es ist Montagnachmittag und LaMarre sagt allenfalls halb scherzhaft: „Oh, oh, der Weltuntergang steht jetzt genau vor deiner Haustür.“

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