Von Texas bis Oregon haben in den USA am Samstag fast sieben Millionen Menschen gegen Donald Trump demonstriert. Unter dem Motto „No Kings“ protestierten sie gegen die Aushebelung der Gewaltenteilung und die Einschüchterung Andersdenkender.
Die regierenden Republikaner versuchen die Proteste als antiamerikanisch zu denunzieren. Mike Johnson, der republikanische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, nannte die Demonstranten „Hamas-Unterstützer“, „Antifa-Typen“ und „Marxisten in voller Montur“.
Die Proteste richten sich auch gegen Massenabschiebungen und die US-Einwanderungsbehörde ICE, deren Beamte seit Monaten hart gegen Migranten vorgehen. Das sei eine gezielte Machtdemonstration und verbreite Angst, sagt die freie Journalistin Franziska Grillmeier, die in New York in einem Gerichtsgebäude recherchiert hat. Grillmeier vergleicht diese Szenen mit dem Vorgehen an den europäischen Außengrenzen.
Weitere Nachrichten: Raubüberfall auf das Museum Louvre; Trump enttäuscht Selenskij.
Zum Weiterhören und -lesen:
Einen Beitrag über die Gängelung von Journalisten durch die Regierung Trump lesen Sie hier einen Bericht aus den USA
und hier einen über seinen jüngsten Rachefeldzug.
Über das „System Putin“ hat Carolin Emcke im SZ-Podcast „In aller Ruhe“ mit dem diesjährigen Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels gesprochen.
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