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US-Präsidentschaftskandidat:Trump will Flüchtlinge zurück nach Syrien schicken

  • "Wenn ich gewinne, gehen sie alle zurück", sagt der US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump über Flüchtlinge aus Syrien
  • Sein Konkurrent Jeb Bush hingegen sieht die USA in der Verpflichtung, geflohenen Syrern zu helfen.

Trump vermutet "taktische Tricks"

Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump will alle syrischen Flüchtlinge in ihre vom Krieg zerrüttete Heimat zurückschicken. "Wenn ich gewinne, gehen sie alle zurück", sagte er US-Medienberichten zufolge am Mittwoch (Ortszeit) bei einer Wahlkampfrede in Keene im Bundesstaat New Hampshire. Von den Tausenden Zuhörern bekam er für diese Aussage den lautesten Applaus des Abends, berichtet die Washington Post.

"Ich höre, wir wollen 200 000 Syrer aufnehmen", wird Trump zitiert. Diese seien womöglich Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS): "Das könnte einer der großen taktischen Tricks aller Zeiten sein - eine 200 000-Mann-Armee."

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Jeb Bush will Flüchtlinge aufnehmen

Die gegenteilige Ansicht vertrat zur selben Zeit Jeb Bush, einer von Trumps Rivalen für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner, bei einer anderen Wahlkampfveranstaltung. Die USA seien "verpflichtet, Unterstützung zur Verfügung zu stellen", sagte er: "Die Menschen gehen nicht, weil sie ein besseres Leben suchen. Sie gehen, weil sie sonst sterben."

Anfang September hatte auch Trump sich im rechten TV-Sender Fox News noch für die Aufnahme von syrischen Flüchtlingen ausgesprochen.

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