DiplomatieIn Berlin gibt es weiterhin eine US-Botschaft. Aber keinen Botschafter mehr

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Alan Meltzer, 63, seit zwei Jahren Geschäftsträger in Berlin.
Alan Meltzer, 63, seit zwei Jahren Geschäftsträger in Berlin.
IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Seit zwei Jahren leitet ein Mann namens Alan Meltzer die Vertretung der Vereinigten Staaten am Brandenburger Tor.  Aber nur als „Geschäftsträger“. Das sagt viel über Donald Trumps Verhältnis zu Deutschland aus.

Von Sina-Maria Schweikle

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Ein Blumenstrauß in der Hand, und um ihn herum Vertreter aus 24 anderen Ländern: So stand Alan Meltzer, 63, neulich auf dem Pariser Platz in Berlin, um der Opfer des Terroranschlags auf den Christopher Street Day zu gedenken. Es war eine Geste, die sonst Sache von Botschaftern ist. Nur ist Meltzer keiner. Seit zwei Jahren residiert er in der US-Botschaft neben dem Brandenburger Tor als „Chargé d’Affaires“, als Geschäftsträger also – ein diplomatischer Statthalter von protokollarisch niedrigerem Rang. Einen regulären Botschafter nach Berlin zu entsenden, das hat Donald Trump bislang nicht für nötig gehalten.

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