US-AbschiebepolitikDer Mann, der von Trump gejagt wird

Lesezeit: 4 Min.

Abrego Garcia und seine Frau betreten die US-Einwanderungsbehörde ICE in Baltimore.
Abrego Garcia und seine Frau betreten die US-Einwanderungsbehörde ICE in Baltimore. (Foto: Anna Moneymaker/Getty Images via AFP)

Seit Wochen steht Kilmar Abrego Garcia im Mittelpunkt eines erbitterten Machtkampfs um Amerikas Migrationspolitik. Sein Fall zeigt, wie weit die US-Regierung geht, um ein Exempel zu statuieren. Jetzt soll er wieder abgeschoben werden – diesmal nach Uganda.

Von Peter Burghardt, Washington

Am Wochenende war Kilmar Abrego Garcia endlich wieder zu Hause, in Maryland. Mit elektronischer Fußfessel zwar, aber immerhin. Jetzt sitzt er erneut in Abschiebehaft, und das könnte erst der Beginn seiner nächsten Odyssee sein. Dieser bis vor ein paar Monaten unbekannte Mann ist längst das Symbol von Donald Trumps brutaler Migrationspolitik geworden. Der US-Präsident und seine Leute möchten diesen Einwanderer aus El Salvador weiterhin unbedingt loswerden. Wenn es nach ihnen geht, dann landet er bald auf einem anderen Kontinent – in Uganda, Ostafrika.

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