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Unterschiede zwischen Ost und West:Beim Wäschetrockner hört die Einheit auf

Wäsche trocknet vor altem Allgäuer Bauernhaus

Wäsche trocknen - nur ein Vergleichpunkt zwischen Ost und West.

(Foto: picture alliance / dpa)

Dass die Republik immer noch gespalten ist, hat zuletzt die Bundestagswahl gezeigt. Alter, Einkommen, Erbe und Waldfläche zeigen es auch. Elf Grafiken zum Tag der Deutschen Einheit.

In Sachsens leeren Kindergärten toben Charlottes und Oskars, während in überfüllten hessischen Kitas Eliase über Mias stolpern - statistisch gesehen. Die Top Ten der beliebtesten Vornamen unterscheiden sich zwischen alten und neuen Bundesländern genauso wie die Auslastung der Kinderbetreuung.

Seit 27 Jahren ist Deutschland eins, und trotzdem wachsen Mia und Oskar in mancherlei Hinsicht in verschiedenen Welten auf. Die deutsche Teilung scheint noch nicht Geschichte zu sein. Das hat die Bundestagswahl gezeigt, bei der Ostdeutsche besonders oft die rechtsradikale AfD wählten.

Diese Wahlentscheidung hat viel mit Unzufriedenheit und Zukunftsangst zu tun - und mit dem Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Fast drei Jahrzehnte nach der Wende ist in den neuen Bundesländern die Arbeitslosigkeit höher und das Einkommen geringer als in den alten. Ostdeutsche pendeln länger und vor allem in den Westen. Selbst die Wäsche wird in Ost und West unterschiedlich getrocknet.

Zum 27. Tag der Deutschen Einheit hat SZ.de erwartete und unerwartete Unterschiede zwischen Ost und West zusammengetragen. Was hat es mit diesen Unterschieden auf sich?