SozialpolitikSo will die Bundesregierung bei Jugendlichen sparen

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Die Kürzungspläne der Koalition betreffen 16- und 17-jährige Kinder, bei denen sich ein Elternteil seiner Unterhaltspflicht entzieht.
Die Kürzungspläne der Koalition betreffen 16- und 17-jährige Kinder, bei denen sich ein Elternteil seiner Unterhaltspflicht entzieht.
Foto:Maskot/Imago

Für rund 80 000 Kinder von Alleinerziehenden soll der Unterhaltsvorschuss wegfallen. Mütter wie Jennifer Himmels fürchten, dann bei Bildung und Teilhabe sparen zu müssen. Dabei könnte der Staat mehr säumige Zahler zur Kasse bitten.

Von Amelie Rosée, Berlin

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Im kommenden Jahr ist es so weit, da macht Jennifer Himmels Tochter ihren Realschulabschluss. Ein wichtiger Meilenstein für die 16-Jährige. Doch Jennifer Himmel, alleinerziehende Mutter aus Langenfeld, denkt dabei vor allem an die Kosten für Abschlussfahrt und Abschlussball. Wenn der Unterhaltsvorschuss wie vom Bundesfamilienministerium geplant ab dem 1. Januar 2027 für 16- und 17-Jährige wegfällt, wird diese Kürzung auch sie treffen – trotz ihres festen Jobs. „Ich kann mit vielem gut umgehen“, betont Himmel, „aber nicht mit finanziellen Ängsten.“

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Alleinerziehende
:Warum ausgerechnet wir?

Natürlich muss die Regierung sparen. Dass sie jetzt aber ausgerechnet bei den Alleinerziehenden kürzen will, irritiert dann doch einige. Uwe S. rechnet schon mal durch, was das für ihn und seinen Sohn bedeuten würde.

SZ PlusVon Karin Janker

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