SZ am Morgen Nachrichten des Tages – die Übersicht für Eilige

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Der Energiekonzern Uniper hat seine Gewinnziele 2024 erreicht. (Archivbild)
Der Energiekonzern Uniper hat seine Gewinnziele 2024 erreicht. (Archivbild) David Young/dpa

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Von Jens Schneider

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Es ist nur wenige Tage her, dass mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine eine eigentümliche und letztlich bedrückende Debatte aufkam. Eigentümlich, weil sie mit großer Entschiedenheit geführt wurde, während jedem klar sein musste, dass sie erst mal zu nichts führen würde. Es ging um die Frage, wer in diesem Krieg vermitteln könnte, Wladimir Putin hatte seinen Freund Gerhard Schröder vorgeschlagen, was von europäischer Seite als abwegig zurückgewiesen wurde. Bedrückend an der Geschichte ist, dass niemand auf den Gedanken kommen sollte, es wäre ein Ende des Krieges in Aussicht.

Täglich gibt es Berichte über Opfer in der Ukraine, inzwischen auch immer wieder über Angriffe der Ukrainer, wie jetzt in der Region um Moskau. Dabei ist der Einsatz von zahllos erscheinenden Drohnen ein zentraler Faktor. Florian Hassel beginnt seine Reportage „Die Hölle am Himmel“ bei Soldaten der 65. Brigade der ukrainischen Armee, die mit ihren eigenen Drohnen möglichst viele russische abschießen sollen: Aufklärungsdrohnen, die sie aufspüren könnten. Und Kamikazedrohnen, die den Tod bringen.

In den USA haben zwei Schützen im Teenageralter auf ein islamisches Zentrum in San Diego geschossen und dabei drei Menschen getötet. Die Polizei spricht von einem Hassverbrechen.

Nachdem sich die AfD vor mehr als einem Jahrzehnt gegründet hatte, war bei ihr schnell ein immer wiederkehrendes Muster zu erkennen, obwohl das Führungspersonal ständig wechselte, weil wieder jemand die Partei verlassen hatte: Man zeigte eine extreme Härte beim Angriff, war aber wenig souverän im Umgang mit Kritik. Da ist die AfD sich offenbar treu geblieben. Jetzt hat die Spitze der Bundestagsfraktion, wie Tim Frehler berichtet, einen Abgeordneten aus den eigenen Reihen abgestraft wegen interner Kritik.

Der Start von Dominik Krause als Bürgermeister in München war von Superlativen begleitet für den ersten Grünen an der Spitze einer Millionenstadt. Auch rekordverdächtig wirkt nun die Geschwindigkeit, in der es zum ersten Konflikt mit der Regierung des Freistaats kommt. Es geht freilich, wie Heiner Effern berichtet, auch um ein wichtiges Thema: die Kita-Gebühren in der Stadt.

Was heute wichtig ist

EXKLUSIV Bund startet milliardenschweren Verkauf des Energieriesen Uniper. Dreieinhalb Jahre nach der Milliarden-Rettung des Energiekonzerns leitet die Bundesregierung heute den Wiederverkauf des Unternehmens ein. Der Bund will seine Beteiligung von 99,1 Prozent auf 25 Prozent plus eine Aktie senken. Zum Artikel

  • MEINUNG Zum Glück bleibt der Staat an Uniper beteiligt
  • Nord- und Ostsee: Ölkonzerne verlieren Interesse an Offshore-Windpark

USA: Drei Todesopfer bei Angriff auf Moschee. Zwei Schützen im Teenageralter sollen in San Diego, Kalifornien, das Feuer auf ein islamisches Zentrum eröffnet haben. Die Polizei spricht von einem Hassverbrechen. Die Angreifer starben ebenfalls. Zum Artikel

Musk scheitert mit Klage gegen Altman und OpenAI. Die Klage von Elon Musk gegen Sam Altman und KI-Konzern OpenAI wurde abgewiesen – wegen Verjährung. Musk hatte Altman vorgeworfen, mit OpenAI „eine gemeinnützige Organisation gestohlen“ zu haben und 150 Milliarden Dollar Schadenersatz gefordert. Zum Artikel

Interreligiöser Marsch in Jerusalem setzt Zeichen für Frieden. In Jerusalem demonstrieren Hunderte Juden, Christen und Muslime gemeinsam gegen Hass und Gewalt. Es ist der vierte interreligiöse Marsch in Folge. Palästinenser nehmen aus Angst vor Gewalt und staatlichen Repressionen nur vereinzelt teil. Zum Artikel

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Digitalwende: Europa sucht den Schalter zur Souveränität. Die Innovationsökonomin Francesca Bria fordert auf der Republica mehr Tempo bei Europas digitaler Souveränität. Statt nationaler Alleingänge brauche es einen Euro-Stack und deutlich mehr Geld. Auch wichtig: Das Expertengremium für die Digitalisierung des Sozialstaats steht. Zum Briefing

Geoökonomie: Putin sucht Nähe zu Xi – der diktiert die Bedingungen. Xi empfängt am Dienstag Wladimir Putin in Peking. Der Kremlchef will mit dem kurzfristig angesetzten Besuch einer Annäherung Chinas an die USA entgegenwirken. Es geht ihm in den Gesprächen um Energie, Sanktionen – und Unterstützung für den Krieg in der Ukraine. Während Moskau gerne feste Zusagen hätte, nutzt China seine Stärke und bestimmt die Bedingungen der Partnerschaft. Zum Briefing

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