Schwarz-RotTurbo-Verhandlungen und schlanker Koalitionsvertrag? Von wegen

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Die Union wollte den Koalitionsvertrag „enger, schlanker, zielgerichteter“ gestalten, doch das hat nur bedingt geklappt.
Die Union wollte den Koalitionsvertrag „enger, schlanker, zielgerichteter“ gestalten, doch das hat nur bedingt geklappt. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Insbesondere die Union hatte vor der Wahl vollmundig mehr Tempo und einen „anderen Arbeitsstil“ angekündigt. Was daraus geworden ist.

Von Vivien Timmler, Berlin

Das Tückische an großen Ankündigungen ist, dass man sich daran auch messen lassen muss. Das gilt nicht nur für Versprechen inhaltlicher, sondern auch organisatorischer Art. Die Union hatte im Vorfeld der Bundestagswahl einige davon gemacht. So kündigte CDU-Chef Friedrich Merz einen „ehrgeizigen Zeitplan“ an, CSU-Chef Markus Söder versprach „schnelle“ Verhandlungen. Ein künftiger Koalitionsvertrag müsse demnach ohne „endlose Einzeldetails“ auskommen. Oder wie CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt ankündigte: „enger, schlanker, zielgerichteter“ sein.

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SZ PlusVon Vivien Timmler

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