Entlastungen und ReformenWas Union und SPD nun planen

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Verlassen geordnet das Pressepodium im Kanzleramt: die Spitzen von CDU, CSU und SPD.
Verlassen geordnet das Pressepodium im Kanzleramt: die Spitzen von CDU, CSU und SPD. RALF HIRSCHBERGER/AFP

Benzinpreise, Krankenkassen, Einkommensteuer, Verbrenner-Aus: Die Koalition hat sich mehrere Großreformen vorgenommen. So soll Sprit vorübergehend um knapp 17 Cent je Liter billiger werden.

Von Bastian Brinkmann, Claus Hulverscheidt und Vivien Timmler, Berlin

Was so ein gemeinsames Wochenende nicht alles bewirken kann. Noch am vergangenen Freitag hatte es so ausgesehen, als hätten sich Union und SPD – genauer gesagt: Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) – heillos verhakt bei der Frage, ob es angesichts der steigenden Spritpreise nun schneller Hilfen bedarf, und wenn ja, welcher. Nach „netto wohl 24 Stunden“, die die Parteivorsitzenden am Samstag und Sonntag nach den Worten von CSU-Chef Markus Söder miteinander verbracht haben, steht nun also doch ein Maßnahmenpaket, mit dem die Regierung Autofahrern schnell unter die Arme greifen will.

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SZ PlusInterview von Bastian Brinkmann, Georg Ismar und Vivien Timmler, Fotos: Friedrich Bungert

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