Medien in UngarnMagyar will wieder ansehnliches Fernsehen

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Rundumschlag gegen das ungarische Fernsehen: Was da gelaufen sei, hätte von „Goebbels oder aus Nordkorea“ stammen können, sagte Péter Magyar.
Rundumschlag gegen das ungarische Fernsehen: Was da gelaufen sei, hätte von „Goebbels oder aus Nordkorea“ stammen können, sagte Péter Magyar. Robert Hegedus/MTI/AP/dpa

Der designierte ungarische Ministerpräsident kündigt an, scharf gegen die staatsnahen Medien der Orbán-Ära vorzugehen. Welche Umwälzungen er noch plant.

Von Verena Mayer, Budapest

Dass ein Wahlsieger ein großes Interview im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gibt, ist nicht ungewöhnlich. Auch der zukünftige ungarische Ministerpräsident Péter Magyar kam am Mittwoch in ein Studio des Fernsehsenders M1 und ließ sich live befragen. Und doch war nichts an seinem Auftritt alltäglich. Kaum hatte Magyar Platz genommen, begann er auch schon mit einem Rundumschlag gegen das ungarische Fernsehen, das zum allergrößten Teil Orbáns Regierung nahesteht. Mehr als 80 Prozent aller ungarischen Medien werden von Vertrauten Orbáns kontrolliert.

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